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01.09.2016

13:44 Uhr

Pernod Ricard

Hoffnung auf Schnapslaune in China

In den USA zieht der Absatz des weltgrößten Spirituosenherstellers Pernod kräftig an, in China bricht er wegen der Wachstumsflaute leicht ein. Doch der Konzern rechnet mit einer Erholung.

Vor allem in China brach der Whisky-Konsum dramatisch ein – das trifft den Spirituosenhersteller Pernod. Reuters

Cognac-Glas

Vor allem in China brach der Whisky-Konsum dramatisch ein – das trifft den Spirituosenhersteller Pernod.

ParisDer französische Spirituosenhersteller Pernod Ricard verspricht sich vom wieder anziehenden Geschäft in China steigende Gewinne. Nach einem Plus von zwei Prozent im Geschäftsjahr 2015/16 werde der Gewinn im laufenden Jahr voraussichtlich um zwei bis vier Prozent zulegen, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Im zu Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/16 verbuchte Pernod Ricard einen Gewinn von 2,28 Milliarden Euro.

Der Umsatz des weltweit zweitgrößten Spirituosenkonzerns kletterte vor allem dank des Wachstums in den USA (plus vier Prozent) insgesamt um zwei Prozent auf 8,68 Milliarden Euro. In China gingen die Erlöse zwar um neun Prozent zurück, doch hatte sich Pernod noch im April besorgt gezeigt, das Minus könne sogar zehn Prozent betragen.

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Platz 10: Suntory Holdings (Japan)

Ursprünglich eine Brauerei und Destillerie, wurden die Geschäftsfelder erweitert. Mittlerweile werden auch Softdrinks, edle Weine sowie Eis und Blumen, angeboten. Umsatz mit Getränken 2014: 7,5 Milliarden US-Dollar.

Quelle: Statista/Beverage Industry Magazine

Platz 8: Pernod Ricard (Frankreich)

Pernod Ricard ist ein französischer Wein- und Spirituosen-Konzern, der im Dezember 1975 aus der Fusion der Unternehmen Pernod und Ricard entstanden ist. Umsatz 2014: 9,6 Milliarden US-Dollar.

Platz 8: Starbucks (USA)

Das auf Kaffeeprodukte spezialisierte Einzelhandelsunternehmen kauft Kaffeebohnen, röstet und vertreibt diese über die konzerneigenen und lizenzierten Kaffeehäuser. Umsatz 2014: 12,7 Milliarden US-Dollar.

Platz 7: Diageo (Großbritannien)

Der Name Diageo setzt sich aus dem lateinischen Wort für Tag (dies) und dem griechischen Wort für Welt (geo) zusammen. Das Unternehmen ist in mehr als 180 Ländern tätig und seine Aktien werden in New York und London gehandelt. Mit 21,8 Milliarden US-Dollar Getränkeumsatz (2014) ist Diageo einer der weltweit größten Spirituosenhersteller.

Platz 6: SAB Miller (Großbritannien)

SAB Miller ist in mehr als 80 Ländern mit Brauereien vertreten. Die größten Absatzmärkte des Bierkonzerns sind Afrika, Nordamerika, Mitteleuropa und Osteuropa. Umsatz 2014: 22,3 Milliarden US-Dollar.

Platz 5: Heineken (Niederlande)

Die niederländische Brauerei wurde am 12. Juli 1864 durch Gerard Adriaan Heineken gegründet. Der Konzern setzte 2014 23,3 Milliarden US-Dollar um.

Platz 4: Nestlé (Schweiz)

Nestlé ist der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern. Ein Drittel der Produkte sind Getränke. Umsatz 2014: 27 Milliarden US-Dollar.

Platz 3: PepsiCo (USA)

In den 1880er-Jahren entwickelte der US-Chemiker Caleb Bradham aus dem US-Bundesstaat North Carolina die „Pepsi-Cola“. Mittlerweile ist das Unternehmen zu einem der weltgrößten Lebensmittelhersteller angewachsen. Getränke-Umsatz 2014: 31 Milliarden Dollar.

Platz 2: Coca-Cola (USA)

John Stith Pemberton erfand das Getränk im Jahr 1886. Kurz vor dem Tod des Erfinders erwarb der Apothekengroßhändler Asa Griggs Candler für 2300 US-Dollar die Rechte an Coca-Cola. 1892 gründete er The Coca-Cola Company. Ein Jahr später ließ Candler Coca-Cola als Marke schützen. Umsatz 2014: 46 Milliarden US-Dollar.

Platz 1: Anheuser-Busch Inbev (Belgien)

Anheuser-Busch Inbev (kurz AB Inbev) ist – gemessen am Absatzvolumen – die größte Brauereigruppe der Welt. Sie entstand 2008 durch die Übernahme von Anheuser-Busch durch die belgisch-brasilianische Inbev-Gruppe. AB-Inbev beschäftigt mehr als 155.000 Mitarbeiter und ist mit mehr als 200 Marken in mehr als 140 Ländern vertreten. Umsatz 2014: 47 Milliarden US-Dollar.

Der Konzern bietet unter anderem Mumm-Champagner, Absolut Vodka und die Whisky-Marke Ballentine’s an. In China ging vor allem der Whisky-Verkauf deutlich zurück. Händler in der Volksrepublik räumen ihre Lager, wächst doch die Wirtschaft erheblich langsamer. China trägt zum Umsatz von Pernod Ricard rund neun Prozent bei, die USA 17 Prozent.

Von

rtr

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