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27.08.2015

10:25 Uhr

Pernod steigert Gewinn

Chinesen greifen wieder zum Cognac

Der Spirituosen-Markt in China ist eine Herausforderung. Am besten meistert diese derzeit Pernod Ricard. Das schlägt sich in der Bilanz wieder. Der Gewinn des Spirituosen-Konzerns steigt auf über 2 Milliarden Euro.

Pernod Ricard kommt auf dem schwierigen Markt wieder in Gang. AFP

Spirituosen in China

Pernod Ricard kommt auf dem schwierigen Markt wieder in Gang.

ParisWährend viele Konzerne in China derzeit auf die Nase fallen, hat der Spirituosen-Hersteller Pernod Ricard mit dem Verkauf von Cognac in der Volksrepublik wieder bessere Geschäfte gemacht. Zusammen mit Kostensenkungen ließ dies den bereinigten Gewinn im Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr um zwei Prozent auf 2,2 Milliarden Euro steigen, wie das französische Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Dennoch bleibt die Nummer zwei der Branche vorsichtig: Im angelaufenen Geschäftsjahr habe das China-Geschäft einen nur mäßigen Start in einem schwierigen Umfeld gehabt. Trotz der rauen Bedingungen soll das Ergebnis aber auch in diesem Jahr zulegen.

Wie den Rivalen Diageo und Remy Cointreau macht auch Pernod seit längerem der Anti-Korruptionskampf der Pekinger Regierung zu schaffen, der den Absatz teurer Alkoholika dämpfte. Im abgelaufen Jahr ging der vergleichbar gerechnete Umsatz in China aber nur noch zwei Prozent zurück, nachdem auch das chinesische Neujahrsfest gut gelaufen war. Im Geschäftsjahr 2013/14 hatte das Umsatzminus in der Volksrepublik noch bei 23 Prozent gelegen. Der bereinigte Gesamtumsatz legte im Konzern 2014/15 um zwei Prozent zu.

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Platz 10: Suntory Holdings (Japan)

Ursprünglich eine Brauerei und Destillerie, wurden die Geschäftsfelder erweitert. Mittlerweile werden auch Softdrinks, edle Weine sowie Eis und Blumen, angeboten. Umsatz mit Getränken 2014: 7,5 Milliarden US-Dollar.

Quelle: Statista/Beverage Industry Magazine

Platz 8: Pernod Ricard (Frankreich)

Pernod Ricard ist ein französischer Wein- und Spirituosen-Konzern, der im Dezember 1975 aus der Fusion der Unternehmen Pernod und Ricard entstanden ist. Umsatz 2014: 9,6 Milliarden US-Dollar.

Platz 8: Starbucks (USA)

Das auf Kaffeeprodukte spezialisierte Einzelhandelsunternehmen kauft Kaffeebohnen, röstet und vertreibt diese über die konzerneigenen und lizenzierten Kaffeehäuser. Umsatz 2014: 12,7 Milliarden US-Dollar.

Platz 7: Diageo (Großbritannien)

Der Name Diageo setzt sich aus dem lateinischen Wort für Tag (dies) und dem griechischen Wort für Welt (geo) zusammen. Das Unternehmen ist in mehr als 180 Ländern tätig und seine Aktien werden in New York und London gehandelt. Mit 21,8 Milliarden US-Dollar Getränkeumsatz (2014) ist Diageo einer der weltweit größten Spirituosenhersteller.

Platz 6: SAB Miller (Großbritannien)

SAB Miller ist in mehr als 80 Ländern mit Brauereien vertreten. Die größten Absatzmärkte des Bierkonzerns sind Afrika, Nordamerika, Mitteleuropa und Osteuropa. Umsatz 2014: 22,3 Milliarden US-Dollar.

Platz 5: Heineken (Niederlande)

Die niederländische Brauerei wurde am 12. Juli 1864 durch Gerard Adriaan Heineken gegründet. Der Konzern setzte 2014 23,3 Milliarden US-Dollar um.

Platz 4: Nestlé (Schweiz)

Nestlé ist der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern. Ein Drittel der Produkte sind Getränke. Umsatz 2014: 27 Milliarden US-Dollar.

Platz 3: PepsiCo (USA)

In den 1880er-Jahren entwickelte der US-Chemiker Caleb Bradham aus dem US-Bundesstaat North Carolina die „Pepsi-Cola“. Mittlerweile ist das Unternehmen zu einem der weltgrößten Lebensmittelhersteller angewachsen. Getränke-Umsatz 2014: 31 Milliarden Dollar.

Platz 2: Coca-Cola (USA)

John Stith Pemberton erfand das Getränk im Jahr 1886. Kurz vor dem Tod des Erfinders erwarb der Apothekengroßhändler Asa Griggs Candler für 2300 US-Dollar die Rechte an Coca-Cola. 1892 gründete er The Coca-Cola Company. Ein Jahr später ließ Candler Coca-Cola als Marke schützen. Umsatz 2014: 46 Milliarden US-Dollar.

Platz 1: Anheuser-Busch Inbev (Belgien)

Anheuser-Busch Inbev (kurz AB Inbev) ist – gemessen am Absatzvolumen – die größte Brauereigruppe der Welt. Sie entstand 2008 durch die Übernahme von Anheuser-Busch durch die belgisch-brasilianische Inbev-Gruppe. AB-Inbev beschäftigt mehr als 155.000 Mitarbeiter und ist mit mehr als 200 Marken in mehr als 140 Ländern vertreten. Umsatz 2014: 47 Milliarden US-Dollar.

Von

rtr

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