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15.09.2014

23:00 Uhr

Personalabbau

FAZ streicht bis zu 200 Stellen

ExklusivDie wirtschaftliche Lage der FAZ erholt sich nicht. Massive Verluste zeichneten die vergangenen Jahre. Am Dienstag soll die Belegschaft informiert werden, dass bis zu 200 Stellen gestrichen werden.

Der „FAZ“ steht ein massiver Personalabbau bevor. dpa

Der „FAZ“ steht ein massiver Personalabbau bevor.

DüsseldorfDer „FAZ“ steht ein massiver Personalabbau bevor. Nach Informationen des Handelsblatts sollen bei der überregionalen Zeitung 150 bis 200 von insgesamt 900 Stellen wegfallen. Am Dienstag soll die Belegschaft über die Stellenstreichungen informiert werden.

Offenbar werden etwa ein Fünftel der zu streichenden Arbeitsplätze in der Redaktion wegfallen. Mit betriebsbedingten Kündigungen ist, wie es in Verlagskreisen heißt, in der Redaktion allerdings nicht zu rechnen. Im Verlag sind betriebsbedingte Kündigungen dagegen nicht auszuschließen.

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Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ bleibt in der Verlustzone. Das renommierte Blatt schreibt Kreisen zufolge ein Minus im hohen einstelligen Millionenbetrag. Die Geschäftsführung zeigt sich kämpferisch.

Hintergrund des Personalabbaus ist die schwierige wirtschaftliche Lage des Blattes. Nachdem die „FAZ“ bereits 2012 einen Verlust von 4,3 Millionen Euro zu verzeichnen hatte, schloss sie 2013 mit einem Jahresfehlbetrag im hohen einstelligen Millionen-Euro-Bereich ab.

Von

khr

Kommentare (23)

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Account gelöscht!

16.09.2014, 07:46 Uhr

Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.

Besonders enttäuschend ist doch, dass bei der FAZ nicht konservativ-bürgerliche Werte dominieren, sondern tumber alter und unreflektierter Atlantik-Gehorsam.

Herr wulff baer

16.09.2014, 07:49 Uhr

Mit dem Mainstream geht es langsam aber sicher abwärts.

Herr Friedrich Frank

16.09.2014, 08:07 Uhr

Recht so. Hoffentlich auch mit "Der WELT" - der Informationsgehalt ist nicht das Papier wert.

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