Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.07.2014

17:14 Uhr

Philipp Morris

Gewinn beim Marlboro-Hersteller sinkt

Der Konkurrenzdruck steigt, der Gewinn sinkt: Marlboro-Hersteller Philip Morris kämpft weiter mit sich verschlechternden Geschäftszahlen. Schlimmster Gegner bleibt die gegen den Tabakkonsum vorgehende Politik.

Die Geschäfte von „Marlboro“-Hersteller Philip Morris laufen immer schlechter. Reuters

Die Geschäfte von „Marlboro“-Hersteller Philip Morris laufen immer schlechter.

New YorkRauchverbote und Warnhinweise auf Zigarettenschachteln machen dem „Marlboro“-Hersteller Philip Morris International weiterhin zu schaffen. Im zweiten Quartal schrumpfte die Zahl der ausgelieferten Glimmstängel um weitere 3 Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag in New York mitteilte.

Der Umsatz - die hohen Tabaksteuern hinausgerechnet - fiel um etwa 2 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar (5,8 Mrd Euro) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das lag allerdings auch an ungünstigen Wechselkursen. Der Gewinn gab um 13 Prozent auf unterm Strich rund 1,9 Milliarden Dollar nach.

Megaübernahme geplant: US-Tabakriesen wollen sich vereinigen

Megaübernahme geplant

US-Tabakriesen wollen sich vereinigen

Der US-Tabakkonzern Reynolds American (Nummer zwei auf dem US-Markt) hat ein milliardenschweres Angebot für Lorillard (Nummer drei) vorgelegt. Die Gewichte auf dem Zigarettenmarkt könnten sich enorm verschieben.

Philip Morris war 2008 aus dem US-Konzern Altria herausgelöst worden, zu dem nach wie vor das Tabakgeschäft in den USA gehört. Unter dem Druck verschärfter Gesetze und des Vormarschs der elektronischen Zigaretten schließen sich in den Staaten derzeit die Hersteller von „Camel“- und „Newport“-Zigaretten zusammen.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×