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14.10.2012

12:33 Uhr

Piloten wollen mehr Geld

Lufthansa vor neuen Problemen bei Germanwings

Nach der Entscheidung, die Billigairline Germanwings umzukrempeln und auszubauen, bekommt die Lufthansa Ärger mit den Piloten. Die wollen eine Angleichung ihres Gehalts – und drohen mit Streik.

Die Lufthansa baut Germanwings um – und die Piloten fordern mehr Geld. dpa

Die Lufthansa baut Germanwings um – und die Piloten fordern mehr Geld.

FrankfurtDie Lufthansa muss beim geplanten Ausbau ihrer Tochter Germanwings nach „Spiegel“-Informationen mit neuen Gehaltsforderungen der Piloten ihres Billigablegers rechnen. Diese sehen sich nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins nicht mehr an frühere Zugeständnisse gebunden und fordern eine Angleichung ihrer Bezüge an die ihrer Kollegen bei Lufthansa.

Sollten Verhandlungen um einen neuen Vergütungstarifvertrag scheitern, „sind wir ruck, zuck streikfähig“, zitiert das Nachrichtenmagazin ein Mitglied der Tarifkommission. Niedrigeren Gehältern bei Germanwings sei 2004 nur unter der Bedingung zugestimmt worden, dass die Billigtochter unabhängig von der Mutter operiere und nicht zu stark wachse.

Lufthansa-Umbau: Germanwings heißt jetzt Germanwings

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Germanwings heißt jetzt Germanwings

Der Name bleibt gleich, doch sonst soll alles anders werden.

Nach „Spiegel“-Informationen hatte die Tarifkommission schon Ende September in einem Schreiben erklärt, die Grundlage für gesenkte Arbeitsbedingungen sei entfallen.

Die Lufthansa hatte vor wenigen Tagen angekündigt, ab 2013 einen Großteil ihres bislang verlustreichen Europaverkehrs auf Germanwings zu verlagern. Dort verdienen Piloten 20 Prozent weniger.

Die größten europäischen Billigflieger

Platz 10

Wizz Air: 42 Flugzeuge

Die ungarische Fluglinie Wizz Air hat ihr Streckennetz vor allem in Osteuropa. In Deutschland fliegt sie mit ihren 42 Airbus A320 die Flughäfen in Dortmund, Frankfurt-Hahn, Köln/Bonn, Lübeck und Memmingen an.

Quelle: DLR Low-Cost-Monitor 1/2014 (Stand: Frühjahr 2014). Es wurden ausschließlich in Deutschland operierende Airlines in das Ranking aufgenommen.

Platz 9

Jet 2: 49 Flugzeuge

Die britische Billig-Airline Jet 2 gibt es erst seit dem Jahr 2002, trotzdem hat sie mit 49 Flugzeugen eine der größten Flotten unter den europäischen Billig-Airlines. Mit ihren 38 Boeing 737-Maschinen und elf Boeing 757 fliegt die Airline viele Urlaubsziele im Mittelmeer und außerdem New York City an.

Platz 8

Germanwings: 55 Flugzeuge

Die Lufthansa-Tochter bleibt in den Top Ten der europäischen Billigflieger. Germanwings kommt der Aufstellung zufolge auf 55 Flugzeuge in der Flotte. Weil die Lufthansa allerdings noch weitere Flugverbindungen und Maschinen an die Tochter abgibt, wird die Zahl der Flieger noch zunehmen.

Platz 7

Flybe: 59 Flugzeuge

Die britische Airline Flybe betreibt mit 37 Maschinen die größte Flotte an Bombardier Dash Q8-400 Maschinen weltweit. Dazu kommen 22 Flieger von Embraer. Flybe hat seinen Sitz in Southampton und fliegt in Deutschland die Flughäfen in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover und Stuttgart an.

Platz 6

Vueling: 72 Flugzeuge

Die spanische Fluggesellschaft Vueling startete im Jahr 2004. Die Flotte der Billig-Airline besteht aus Flugzeugen der Typen Airbus A320 und A319. Der Billigflieger gehört mittlerweile zur International Airline Group (IAG), der Mutter von British Airways und Iberia. Die Flotte wächst weiter – auch dank der Übernahme von Iberia-Verbindungen.

Platz 5

Air Berlin: 88 Flugzeuge

Die Netzwerk-Airline Air Berlin ist ebenfalls im Ranking vertreten – mit Strecken, die als Low-Cost-Flüge gelten (siehe Hinweis). Die Fluggesellschaft hat 41 Airbus A319, A320 und A321, 46 Boeing 737 und eine ATR in der Flotte.
Hinweis: Das DLR spricht bei Air Berlin von einer „Grauzone“, in der mehrere Geschäftsmodelle Anwendung finden. In das Ranking wurden nur die bisherigen Low-Cost-Strecken der in Air Berlin aufgegangenen Fluggesellschaften aufgenommen. Bei der Flotte verhält es sich offenbar ähnlich. Die komplette Flotte von Air Berlin finden Sie hier.

Platz 4

Norwegian: 91 Flugzeuge

Zu Norwegian gehören 87 Boeing 737 und vier 787, viele davon sind mit Portraits berühmter skandinavischer Persönlichkeiten geschmückt. Norwegian gehört damit mittlerweile zu den großen im europäischen Luftraum.

Platz 3

HOP!: 102 Flugzeuge

Die Fluggesellschaft ist neu im Ranking – und schießt gleich auf Rang drei vor. Das hat einen einfachen Grund: Der Zusammenschluss mehrerer ehemaliger französischer Regionalflieger unter dem Dach der Air France bedient erst seit kurzem den deutschen Markt.

Platz 2

Easyjet: 197 Flugzeuge

Die britische Fluglinie Easyjet ist die Nummer zwei der Billigflieger in Europa. Zu der wachsenden Flotte gehören 138 Airbus A319 und 59 Airbus A320.

Platz 1

Ryanair: 297 Flugzeuge

Mit einer Flotte von mehr als knapp 300 Flugzeugen ist Ryanair unumstritten die größte Billig-Airline in Europa. Und die Flotte wird noch größer: Bei Boeing haben die Iren zuletzt 175 neue Flugzeuge bestellt.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

14.10.2012, 15:28 Uhr


hahaha!
Da wird Herr Ch. Franz aber endlich so dumm aus der Wäsche gucken, wie seine Sanierungs-Einfälle bislang waren und der Lufthansa in den letzten Jahren nur Schaden zugefügt haben.

Anstatt mit anderen "Billig-Airlines" zhu wetteifern, wo es noch mehr einzusparen gibt, hätte Herr Franz sich einmal Gedanken machen sollen "warum Kunden Lufthansa fliegen wollen" um daran eine Premium-Strategie zu entwickeln.

Herr Franz ist komplett gescheitert und unfähig die Lufthansa zu führen. Es wir allerhöchste Zeit, dass Herr Weber und Herr Mayrhuber, wie es zuvor schon Herr Mehdorn mit Herrn Franz bei der Bahn gemacht hat, diese Fehlbesetzung des Managements zu beseitigen.

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