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13.08.2013

16:51 Uhr

Praktika-Tochter

Betrieb bei Max Bahr geht weiter

Die Mitarbeiter der insolventen Baumarktkette Max Bahr können wieder Hoffnung schöpfen: Die Finanzierung der Warenlieferungen ist gesichert. Ein Massekredit hat die Kette stabilisiert.

Die Mitarbeiter der insolventen Praktiker-Tochter Max Bahr können wieder Hoffnung schöpfen: Ein Massekredit sichert die Existenz und zugleich die Warenzulieferung. dpa

Die Mitarbeiter der insolventen Praktiker-Tochter Max Bahr können wieder Hoffnung schöpfen: Ein Massekredit sichert die Existenz und zugleich die Warenzulieferung.

DüsseldorfNeue Hoffnung für die Mitarbeiter der insolventen Baumarktkette Max Bahr: Die Insolvenzverwalter haben sich mit Lieferanten, Warenkreditversicherern und anderen Kreditgebern über die Finanzierung der Warenlieferungen an die Märkte geeinigt, wie die vorläufigen Insolvenzverwalter Jens-Sören Schröder und Christopher Seagon am Dienstag mitteilten. Die Baumärkte der Praktiker-Tochter können damit ihre Türen für Kunden offen halten.

Grundlage der Einigung sei ein Massekredit, über dessen Einzelheiten Stillschweigen vereinbart worden sei. „Der Geschäftsbetrieb von Max Bahr ist somit stabilisiert“, erklärten sie – und setzen nun auf einen Verkauf der Kette. Mehrere Investoren hätten bereits Interesse signalisiert.

Die 132 Max-Bahr-Märkte mit 6800 Mitarbeitern waren Ende Juli in die Pleite geschlittert, wenige Wochen nach der Konzernmutter Praktiker. Bahr hatte sich nie auf Praktikers verhängnisvolle Billigstrategie („20 Prozent auf alles - außer Tiernahrung“) eingelassen, 2012 aber dennoch rote Zahlen geschrieben.

Die Max-Bahr-Märkte gehören zu zwei getrennten Gesellschaften: eine für die angestammten 78 Märkte, eine zweite für die rund 50 Märkte, die früher als Praktiker firmierten, in den vergangenen Monaten aber zu Max-Bahr-Baumärkten umgebaut wurden. Daher wurden auch zwei Insolvenzverwalter ernannt. Für die „alten“ Märkte ist Anwalt Schröder zuständig, um die umgeflaggten Praktiker-Märkte kümmert sich Seagon, der auch die operativen Praktiker-Töchter saniert.

Von

rtr

Kommentare (4)

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Steinweg

13.08.2013, 17:19 Uhr

Die Mitarbeiter sind sowieso gut drauf, solche einfachen Menschern koennen die Lage gar nicht erfassen.

Pingelig

14.08.2013, 00:47 Uhr

Liebes Handelsblatt Team,
in der Überschrift muss es Praktiker heißen, nicht Praktika (wie der ehemaliger Kameraproduzent).

Solche Flüchtigkeitsfehler lassen mich immer an der Qualität der Recherche zweifeln...

ulrich

14.08.2013, 07:59 Uhr

@Steinweg
Abwertendes " Geschreibsel "!!!
Wer seine Existenz verlieren kann versteht die Situation schon.

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