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27.07.2013

01:26 Uhr

Praktiker und Max Bahr

Betriebsrat befürchtet Abbau von 4000 Stellen

Folgt nach den Insolvenzanträgen von Praktiker und Max Bahr nun der große Stellenabbau? Der Gesamtbetriebsratschef befürchtet eine Streichung von 4000 Arbeitsplätzen und fordert eine schnelle Weiterführung der Märkte.

Wackelige Zukunft: Nach den Insolvenzanträgen von Praktiker und Max Bahr stellen sich die Arbeitnehmervertreter auf einen massiven Stellenabbau ein. dpa

Wackelige Zukunft: Nach den Insolvenzanträgen von Praktiker und Max Bahr stellen sich die Arbeitnehmervertreter auf einen massiven Stellenabbau ein.

BerlinNach den Insolvenzanträgen der Baumarktkette Praktiker und der Tochterfirma Max Bahr stellen sich die Arbeitnehmervertreter auf einen massiven Stellenabbau ein. "Wir befürchten, dass bis zu 4000 Mitarbeiter betroffen sind", sagte Max-Bahr-Gesamtbetriebsratschef Ulrich Kruse der "Bild"-Zeitung (Samstagausgabe).

Der Gesamtkonzern zählt rund 20.000 Beschäftigte. Die 132 Max-Bahr-Märkte mit 6800 Mitarbeitern waren der Hoffnungsträger, um den herum der Konzern saniert werden sollte. Doch nun ist auch die Hamburger Tochter überschuldet und zahlungsunfähig.

Kruse, der zugleich stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender von Praktiker ist, sagte, die Max-Bahr-Mitarbeiter seien sauer auf das Management von Praktiker. "Schließlich hieß es noch vor 14 Tagen, Max Bahr bleibe bei der Insolvenz außen vor." Kruse verlangte eine schnelle Weiterführung der Max-Bahr-Märkte und "möglichst vieler Praktiker-Märkte" unter dem Dach von Max Bahr.

Die Hamburger Tochter hatte sich nie auf Praktikers verhängnisvolle Billigstrategie ("20 Prozent auf alles - außer Tiernahrung") eingelassen, 2012 aber dennoch rote Zahlen geschrieben.

Von

rtr

Kommentare (9)

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Account gelöscht!

27.07.2013, 07:00 Uhr

20% auf alles, natürlich auch auf die Stellen.

Account gelöscht!

27.07.2013, 07:12 Uhr

Wie wäre es mit einem neuen Slogan?
50% auf alles, auch auf die Stellen.

Account gelöscht!

27.07.2013, 08:12 Uhr

Herr Kruse vom Betriebsrat ist offenbar ein Witzbold. Wie soll ein Unternehmen weiter geführt werden, wenn kein Geld für Löhne und Gehälter da ist?

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