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14.04.2011

12:31 Uhr

Preisabsprachen

Henkel ließ Waschmittel-Kartell auffliegen

Weil sie drei Jahre lang Preise absprachen, müssen die Waschmittelriesen Procter & Gamble sowie Unilever insgesamt 315 Millionen Euro Strafe zahlen. Henkel war die dritte Firma im Bunde - und ließ das Kartell auffliegen.

Henkel ließ ein Kartell der Waschmittelhersteller auffliegen. Quelle: ap

Henkel ließ ein Kartell der Waschmittelhersteller auffliegen.

BrüsselDie Waschmittelhersteller Procter & Gamble und Unilever müssen wegen verbotener Preisabsprachen eine EU-Strafe von insgesamt 315 Millionen Euro zahlen. Dem Düsseldorfer Konzern Henkel (Persil) wurde dagegen eine Geldbuße erlassen, weil das Unternehmen die europäischen Wettbewerbshüter über das Kartell informiert hat. Das teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit.

Die drei führenden Waschmittelhersteller Europas hätten drei Jahre lang die Preise für Vollwaschmittel in acht Ländern künstlich hochgehalten. Die höchste Strafe entfällt auf Procter & Gamble mit 211 Millionen Euro, Unilever muss 104 Millionen Euro überweisen.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Anton

14.04.2011, 16:53 Uhr

Denunziantentum wird belohnt. Gratuliere.
Obwohl man mit zum Kartell gehörte.
Ach, was ist das doch beruhigend, dass dieses Land schon wieder soweit ist :-(.

Wie die Bankenrettung - Moral Hazard vom Feinsten.
Man mag gar nicht mehr hinsehen bei derartigen "Eliten".

Und der abgezockte Kunde, - der wirkliche GESCHÄDIGTE, das Opfer derartiger Machenschaften, - was hat der nun davon? Bekommt er etwa sein, nun anerkannt und offiziell zu viel bezahltes Geld wenigstens zurück?


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