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17.05.2013

21:11 Uhr

Princess, Petra und Nova

WMF will Billigtöchter loswerden

Princess, Petra und Nova sollen nicht mehr zu WMF gehören. Die Billigtöchter, die Verluste schreiben, sollen nun verkauft werden. WMF will weiterhin Elekrtokleingeräte verkaufen - aber unter dem eigenen Namen.

WMF trennt sich von seinen Billigmarken und verkauft in Zukunft unter seinem Namen nicht nur Kochtöpfe sondern auch Toaster und Wasserkocher. dpa

WMF trennt sich von seinen Billigmarken und verkauft in Zukunft unter seinem Namen nicht nur Kochtöpfe sondern auch Toaster und Wasserkocher.

FrankfurtDer Küchenausrüster WMF trennt sich von seinen seit Jahren defizitären Billigmarken Princess, Petra und Nova. Die Tochter Princess, die unter anderem Toaster und Wasserkocher unter diesen drei Marken verkauft, geht an den niederländischen Konkurrenten Tristar, wie WMF am Freitagabend mitteilte. Der Käufer, der indirekt mehrheitlich dem Finanzinvestor H2 Equity Partners gehört und 450 Millionen Euro im Jahr umsetzt, zahlt nach WMF-Angaben 10,5 Millionen Euro. Damit muss das Unternehmen aus Göppingen allerdings mindestens weitere rund elf Millionen Euro auf Princess abschreiben, acht Millionen hatte WMF schon 2012 wertberichtigt.

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Kein Glanzstart für WMF: Der Küchengeräte-Spezialist verringert sein Ergebnis. Schuld sei die schwächere Nachfrage aus dem europäischen Ausland. Doch nach wie vor erwartet WMF 2013 einen Umsatz-Zuwachs von fünf Prozent.

Der scheidende WMF-Chef Thorsten Klapproth hatte die als "B-Marken" eingestuften Firmenteile schon vor dem Einstieg des Finanzinvestors KKR auf den Prüfstand gestellt. Mit ihnen hatte WMF im vergangenen Jahr 57,2 Millionen Euro umgesetzt. Das sind fünf Prozent des Konzernumsatzes. Princess steht unter starkem Konkurrenzdruck durch Eigenmarken des Handels. Unter der eigenen Marke WMF, die im oberen Preissegment angesiedelt ist, will der Konzern weiter Elektrokleingeräte verkaufen.

Von

rtr

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