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23.04.2015

14:43 Uhr

Procter & Gamble

Konsumgüterriese kämpft mit Dollar-Stärke

Die Schwankungen zwischen Dollar und Euro treffen den Konsumgüterriesen Procter & Gamble. Umsatz und Gewinn gaben deutlich nach. Den größten Rückgang gab es vor allem in einer Sparte.

Das Procter & Gamble-Hauptquartier in Cincinnati: Der Pampers-Produzent macht deutlich weniger Umsatz. ap

Firmenzentrale

Das Procter & Gamble-Hauptquartier in Cincinnati: Der Pampers-Produzent macht deutlich weniger Umsatz.

CincinnatiDer US-Konsumgüterriese Procter & Gamble kämpft weiter mit dem starken US-Dollar und dem harten Wettbewerb in der Branche. Im dritten Geschäftsquartal (bis Ende März) sank der Umsatz um acht Prozent auf 18,1 Milliarden Dollar (16,8 Milliarden Euro), wie der Hersteller von Pampers-Windeln, Gillette-Rasierern oder Pantene-Shampoo am Donnerstag mitteilte. Der Gewinn fiel um 17 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar.

Der Konzern macht den Großteil seines Geschäfts außerhalb der USA. Die Dollar-Stärke schmälert die im Ausland erwirtschafteten Erlöse bei der Umwechslung in die US-Währung. Den größten Umsatzrückgang wies zuletzt die Kosmetiksparte auf.

Insidern zufolge hat unter anderem Henkel ein Auge auf das Haarpflegegeschäft geworfen, das P&G für rund sieben Milliarden Dollar verkaufen könnte. P&G will seine Angebotspalette verschlanken und hat bereits sein Duracell-Batteriegeschäft an die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway von Großinvestor Warren Buffett veräußert.

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