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26.04.2016

20:19 Uhr

Procter & Gamble

Sparkurs lässt Henkel-Rivalen P&G glänzen

Nach Einsparungen hat Pampers- und Gilette-Hersteller Procter & Gamble im vergangenen Quartal deutlich mehr verdient als im Vorjahresquartal. Allerdings macht der starke Dollar dem US-Konzern zu schaffen.

Um sich auf stark wachsende Marken wie Gilette-Rasierpflege zu konzentrieren, verkleinert der Konzern seine Produktpalette. AP

Zentrale von Procter & Gamble

Um sich auf stark wachsende Marken wie Gilette-Rasierpflege zu konzentrieren, verkleinert der Konzern seine Produktpalette.

BangaloreDer Pampers-Hersteller Procter & Gamble hat seinen Gewinn durch Einsparungen kräftig gesteigert. Der Henkel-Rivale verdiente mit Produkten wie Blend-a-med-Zahncreme im dritten Geschäftsquartal 2,75 Milliarden Dollar – rund 28 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Auch höhere Verkaufspreise kamen dem Unternehmen zugute, das negative Währungseffekte so mehr als ausgleichen konnte.

Der starke Dollar führte jedoch mit dazu, dass die Amerikaner den anhaltenden Umsatzschwund nicht stoppen konnten: Die Erlöse verringerten sich von Januar bis März um sieben Prozent auf 15,76 Milliarden Dollar, wie P&G am Dienstag mitteilte. P&G machte dafür eine geringere Nachfrage nach Kosmetika und Gesundheitsprodukten verantwortlich.

Um sich auf stark wachsende Marken wie Gilette-Rasierpflege zu konzentrieren, verkleinert der Konzern seine Produktpalette. So verkaufte P&G dem Düsseldorfer Rivalen Henkel unlängst eine Reihe von Shampoo-Marken in Osteuropa. Henkel selbst leidet derzeit – wie auch der Konkurrent Unilever – unter der Schwäche von Währungen in Schwellenländern.

Von

rtr

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