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23.08.2011

23:43 Uhr

Prognose gesenkt

Urteil über Steuern stört die Deutsche Euroshop

Der Einkaufszentrum-Investor Deutsche Euroshop schaut besorgt auf ein Steuerrechtsurteil des Bundesfinanzhofes. Dadurch könnten Maßnahmen notwendig werden, die sich negativ auf die Bilanz auswirken.

Die Prognose des Shoppingcenter-Investors fährt nach unten. dpa

Die Prognose des Shoppingcenter-Investors fährt nach unten.

BerlinEin Steuerrechtsurteil könnte deutliche Spuren in der Bilanz der Deutschen Euroshop hinterlassen. Der Shoppingcenter-Investor senkte nach einem Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH) seine Prognose für eine wichtige Kenngröße, wie das im MDax notierte Unternehmen am Dienstagabend mitteilte.

Beim FFO (Funds from Operations) sei im laufenden Geschäftsjahr nur noch 1,40 bis 1,44 Euro je Aktie zu erwarten. Bislang hatte die Deutsche Euroshop mit 1,48 bis 1,52 Euro kalkuliert.

An dem Ausblick für das nächste Jahr von 1,60 bis 1,64 Euro je Anteilsschein hielt das Unternehmen dagegen zunächst fest. Auch die Ziele für Umsatz sowie Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) für 2011 würden aufrechterhalten.

Sollte das BFH-Urteil über den Einzelfall hinaus auf die Deutsche Euroshop angewendet werden, käme es zu einer bisher nicht angefallenen Gewerbesteuerbelastung, teilte das Unternehmen weiter mit. Nach derzeitiger Kenntnis werde die Deutsche Euroshop daher im Geschäftsjahr 2011 für Vorjahre sowie für das Geschäftsjahr 2011 Vorsorge für Gewerbesteuerrisiken von rund 6,1 Millionen Euro treffen müssen.

Das Bewertungsergebnis 2011 würde durch die Gewerbesteuerpflicht ebenfalls negativ belastet, weil die latenten Steuerrückstellungen deutlich erhöht werden müssten.

Von

rtr

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