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28.06.2012

08:46 Uhr

Protest gegen Flughäfen

Lufthansa reagiert mit größeren Fliegern

Angesichts von Nachflugverboten und zunehmenden Widerstand gegen den Ausbau von Flughäfen will die Lufthansa verstärkt auf größere Flieger setzen. Der Vorstand beklagt ein „problematische Klima“ gegen Großprojekte.

Ein Flugzeug von Lufthansa rollt zum Start auf die Startbahn am Flughafen in München. dpa

Ein Flugzeug von Lufthansa rollt zum Start auf die Startbahn am Flughafen in München.

DüsseldorfDie Lufthansa will mit größeren Flugzeugen auf den zunehmenden Widerstand gegen den Ausbau von Flughäfen in Deutschland reagieren. Das Fluggesellschaft wolle "perspektivisch mit größeren Flugzeugen" weiter wachsen, sagte Lufthansa-Personalvorstand Stefan Lauer der „Rheinischen Post“ vom Donnerstag mit Blick auf das Nachtflugverbot in Frankfurt am Main und den Bürgerentscheid in München gegen eine dritte Startbahn. Es mache das Unternehmen "nachdenklich, dass sich in der Bundesrepublik inzwischen ein sehr problematisches Klima gegen Infrastruktur-Projekte aufbaut".

Die Münchner hatten sich in einem Bürgerentscheid eindeutig gegen den Bau einer dritten Startbahn am Flughafen der bayerischen Landeshauptstadt ausgesprochen. Der Airport ist der zweitgrößte Deutschlands, das Projekt wird seit vielen Jahren verfolgt. Für den Flughafen Frankfurt am Main hatte das Bundesverwaltungsgericht im April ein Nachtflugverbot bestätigt. Dieses gilt seit Öffnung einer neuen Start- und Landebahn.

Von

afp

Kommentare (4)

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flyer

28.06.2012, 09:17 Uhr

Was hat der Lauer mit Flugpaln zu tun ? Oder möchte im Grunde
der Franz (LH Chef) im Sparwahn nur weniger Flüge abwickeln.
Im Klartext die Passagiere dürfen länger auf weniger Verbindungen
warten und die Reisezeit bei Umsteigeverbindungen erhöht sich
entsprechend. Franz spart sich noch zu tode, mal sehen wie
sein Verteibungskampf gegen die Vielflieger ausgeht, siehe
auch meilenschwund de . There are always a BETTER way to fly than LUFTHANSA.

flixel

28.06.2012, 10:22 Uhr

Wenn man schon einen Werbespruch persifliert, sollte man wenigstens sicher im Umgang mit der Sprache sein - besonders auffällig wird's bei einer Fremdsprache..
Aber es stimmt, wir werden länger auf weniger Verbindungen warten müssen, die Reisezeit bei Umsteigeverbindungen erhöht sich - alles eine Folge der Blockaden von zukunftsfeindlichen und polemisch Feindbilder aufbauenden Nein-Sagern. Wenn das Volk schon immer hätte abstimmen dürfen, hätten die Deutschen erstmals Asphalt verwendet, als die ersten Österreicher mit dem Auto vor der Tür standen..

flyer

28.06.2012, 11:07 Uhr

flixel - Es ist nicht nur eine Folge von Blokade - Die größte
Blokierer ist Franz, versucht seine DB Beamten Masche auf
die LH umzulegen. Resultat schon heute die Statuskunden flüchten zum Wettbewerb ! Lufthansa spricht nicht mehr die
Kundensprache, da brauchen Sie sich nicht mit Polemik zu kommen!





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