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30.01.2008

17:01 Uhr

Prüfung durch Kartellamt

Tuifly-Pläne wirken sich auf Condor-Verkauf aus

Das Bundeskartellamt will bei der Prüfung des Verkaufs der Fluggesellschaft Condor an Air Berlin auch die geplante Fusion der Konkurrenten Tuifly und Germanwings in ihre Überlegungen einbeziehen. Für den Fall werden sich die Wettbewerbshüter mehr Zeit nehmen als ursprünglich geplant.

HB DÜSSELDORF. Die Wettbewerbsbehörde werde sich anschauen, ob und wie sich das am Vorhaben auf den Zusammenschluss von Air Berlin mit der Flugtochter des Reisekonzerns Thomas Cook auswirke, sagte ein Sprecher des Kartellamts am Mittwoch.

Mit beiden Fusionen wäre der deutsche Billigflugmarkt und das Geschäft mit touristischen Flügen fast komplett auf zwei Lager verteilt, an denen jeweils führende Reiseanbieter und Fluggesellschaften beteiligt wären. Dies könnte vor allem Reiseveranstaltern ohne Zugriff auf eine eigene Fluggesellschaft Probleme bereiten. Die Marktführer Tui und Thomas Cook wären über Beteiligungen mit der Germanwings-Tuifly -Gruppe oder mit Air Berlin verbunden.

Die Prüfung des im September angekündigten Condor -Verkaufs wurde bis zum 7. April verlängert. Allerdings soll Condor erst im Februar 2009 mit dann rund 75 Prozent an Air Berlin gehen. Die übrigen, von Lufthansa gehaltenen Anteile, folgen ein Jahr später. Auch Germanwings und Tuifly sollen im nächsten Jahr unter das Dach einer Holding kommen.

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