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16.12.2014

20:43 Uhr

Puma-Deal mit Rihanna

Pop-Starlette soll Sportausrüster neue Kundschaft erschließen

Eigentlich will Puma wieder mehr auf den Leistungssport denn auf Lifestyle setzen – doch für Welt-Star Rihanna macht man da schonmal eine Ausnahme. Die Sängerin soll das Gesicht einer neue Frauenkollektion werden.

Pop-Starlette Rihanna wirbt künftig für einen neue Frauenkollektion des Sportartikelherstellers Puma. Reuters

Pop-Starlette Rihanna wirbt künftig für einen neue Frauenkollektion des Sportartikelherstellers Puma.

MünchenDie Popsängerin Rihanna soll für den Sportausrüster Puma neue weibliche Kundschaft ködern. Die 26-jährige Sängerin aus Barbados werde im Januar Markenbotschafterin und Chefdesignerin der Frauenfitness-Kollektion, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

„Neben unseren bekannten Persönlichkeiten in den Bereichen Teamsport, Running und Motorsport war es uns sehr wichtig, mit einer starken und inspirierenden Frau zusammenzuarbeiten“, erklärte Vorstandschef Björn Gulden.

Rihanna schließt damit eine offene Flanke bei dem Sportausrüster, der bisher hauptsächlich mit Männern wie dem Weltrekordsprinter Usain Bolt und dem Fußballer Mario Balotelli wirbt. Der Konzern will sich nach schlechten Erfahrungen im Modegeschäft eigentlich wieder stärker auf den Leistungssport besinnen.

Welche Produkte gefährliche Chemikalien enthielten

Adidas – Fußballschuhe

10 Paar Adidas-Fußballschuhe getestet
perfluorierte Chemikalien (PFC): gefunden in 8 Paaren
Nonylphenolethoxylate (NPE): gefunden in 9 Paaren
Phthalate: gefunden in 10 Paaren
Dimethylformamid (DMF): gefunden in 10 Paaren

Nike – Fußballschuhe

10 Paar Nike-Fußballschuhe getestet
PFC: gefunden in 8 Paaren
NPE: gefunden in 7 Paaren
Phthalate: gefunden in 10 Paaren
DMF: gefunden in 10 Paaren

Puma – Fußballschuhe

1 Paar Puma-Fußballschuhe getestet
PFC: gefunden in 1 Paar
NPE: gefunden in keinem Paar
Phthalate: gefunden in 1 Paar
DMF: gefunden in 1 Paar

Adidas – Torwarthandschuhe

2 Paar Adidas-Torwarthandschuhe getestet
PFC: gefunden in 1 Paar
NPE: gefunden in 1 Paar
Phthalate: gefunden in 1 Paar

Nike – Torwarthandschuhe

1 Paar Nike-Torwarthandschuhe getestet
PFC: gefunden in 1 Paar
NPE: gefunden in keinem Paar
Phthalate: gefunden in 1 Paar

Puma – Torwarthandschuhe

1 Paar Puma-Torwarthandschuhe getestet
PFC: gefunden in keinem Paar
NPE: gefunden in 1 Paar
Phthalate: gefunden in 1 Paar

Adidas – Fußballshirts

3 Fußballshirts von Adidas getestet
NPE: gefunden in 1 Paar
Phthalate: gefunden in 3 Paaren

Nike – Fußballshirts

4 Fußballshirts von Nike getestet
NPE: gefunden in keinem Paar
Phthalate: gefunden in 2 Paaren

Adidas – Fußball

1 Adidas-Fußball getestet
NPE: gefunden in 1 Paar
Phthalate: gefunden in keinem Paar

DMF: gefunden in keinem Paar

Quelle
Fanschminke aus China

Fans der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sollten beim Schminken in Schwarz-Rot-Gold auf die Herkunft der Farbe achten. „Produkte, auf denen als Herkunftsland China draufsteht, sollten Verbraucher lieber meiden“, sagt Manfred Edelhäuser vom baden-württembergischen Verbraucherschutzministerium. Kontrolleure in Baden-Württemberg hatten zuvor bei Überprüfungen von schwarz-rot-goldener Fanschminke alle 14 Stichproben beanstandet; die Produkte dürfen nicht weiter verkauft werden. Vor allem neun Proben, die überwiegend aus China stammten, fielen den Experten laut Ministerium negativ auf: Darin entdeckten sie den Farbstoff Lackrot. Dieser ist in der EU bereits seit 1993 verboten, weil er unter dem Verdacht steht, krebserregend zu sein.

Doch für Rihanna macht Puma eine Ausnahme: Die Sängerin, die sich bereits als Modedesignerin versucht hat, werde mit neuen Ideen „Sport, Fitness und Lifestyle“ verbinden, kündigte Puma an.

Von

rtr

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