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17.01.2007

11:14 Uhr

Quartalsbilanz

Zukäufe zahlen sich für Douglas aus

Der Handelskonzern Douglas hat im zurückliegenden Weihnachtsgeschäft seinen Umsatz kräftig gesteigert und erwartet für das laufende Geschäftsjahr erneut eine deutliche Umsatz- und Gewinnsteigerung.

HB DÜSSELDORF. Wachstumstreiber waren erneut die dominierende Parfümsparte und etliche Zukäufe. Im neuen Jahr will das Hagener Unternehmen seine Auslandsexpansion beschleunigen und bereitet den Markteintritt in Griechenland und den baltischen Staaten vor.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2006/07, in welches das für Douglas wichtige Weihnachtsgeschäft fällt, sei der Umsatz um 12,8 Prozent auf über eine Milliarde Euro gestiegen, teilte Douglas am Mittwoch bei der Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf mit. Bereinigt um zusätzliche Verkaufsflächen habe das Plus noch 4,2 Prozent betragen. „Wir sind mit dem Verlauf des Weihnachtsgeschäfts durchaus zufrieden,“ sagte Konzernchef Henning Kreke. Die Parfümsparte legte im Quartal um 9,8 Prozent zu, die Buchsparte vor allem wegen Übernahmen um 25 Prozent.

Im vergangenen Geschäftsjahr 2005/06 (per Ende September) verdiente Douglas mehr als vom Unternehmen erwartet, aber geringfügig weniger als von Analysten prognostiziert. Das erstmals nach IFRS bilanzierte Ergebnis vor Steuern legte um 8,3 auf 129,4 Mill. Euro zu. Analysten hatten für 2005/06 einen EBT-Anstieg von 8,5 Prozent erwartet.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr schlagen Vorstand und Aufsichtsrat eine zehnprozentige Erhöhung der Dividende auf 1,10 Euro je Aktie vor. Bereits Anfang Oktober hatte Douglas mitgeteilt, im abgelaufenen Geschäftsjahr den Umsatz um 10,8 Prozent auf 2,68 Mrd. Euro gesteigert zu haben.

Im neuen Jahr wolle Douglas rund 50 Parfümerien neu eröffnen und dafür rund 90 Mill. Euro investieren, sagte Konzernchef Kreke. Nach Griechenland und den baltischen Staaten hat die Gruppe noch größere Märkte ins Visier genommen: „Wir prüfen im Rahmen unserer Expansionsstrategie auch, ob und wann ein Einstieg in die schnell wachsenden Märkte in China, Indien und den Vereinigten Arabischen Emiraten sinnvoll sein könnte.“

Die ersten Erfahrungen mit den flexiblen Ladenöffnungszeiten in Deutschland bezeichnete Kreke als „eher enttäuschend“. Die Erwartungen an den Verkauf nach 20 Uhr hätten sich nicht erfüllt.

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