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25.04.2013

19:59 Uhr

Quartalszahlen

Puma verhagelt PPR die Bilanz

Für Adidas-Rivale Puma laufen die Geschäfte in Italien und Frankreich derzeit nur mäßig. Das zieht auch die Zahlen Mehrheitsaktionär PPR runter. Der französische Konzern hat aber noch mehr Probleme.

Puma-Flaggen in Herzogenaurach: Der Umsatz in Italien und Frankreich lahmt. dpa

Puma-Flaggen in Herzogenaurach: Der Umsatz in Italien und Frankreich lahmt.

ParisEin Umsatzrückgang beim deutschen Sportartikelhersteller Puma hat der französischen Konzernmutter PPR das Geschäft zum Jahresauftakt verdorben. Unter dem Druck schwacher Nachfrage in Italien und Frankreich setzte der angeschlagene Adidas -Rivale im ersten Quartal 2,3 Prozent weniger um, wie PPR am Donnerstag mitteilte. Insgesamt konnte PPR den Umsatz zwar um 3,1 Prozent steigern, verfehlte damit aber die Markterwartungen von fünf bis sechs Prozent. Neben Puma machte PPR auch die Modemarke Gucci Sorgen. Zwar schaffte der Louis-Vuitton -Konkurrent ein Umsatzplus von vier Prozent, doch auch hier hatten Analysten mit sechs Prozent gerechnet.

Zudem verlangsamten sich die PPR-Geschäfte in China. In der Volksrepublik sei auch keine Besserung in Sicht, erklärte der französische Konzern, unter dessen Dach auch die Marken Yves Saint Laurent und Bottega Veneta vereint sind. Der Wachstumsmotor der Luxusgüterindustrie China gerät immer mehr ins Stocken. Auch LVMH und Hermes bekamen zuletzt nicht nur die schwächelnde Nachfrage im krisengeschüttelten Europa, sondern auch die China-Flaute zu spüren.

Umsatzkönige im deutschen Sportmarkt

Runners Point

Sieben Prozent mehr als in 2010, und somit 155 Millionen Euro setzte Runners Point in 2011 um.

Globetrotter

Der Outdoor-Ausrüster konnte seine Umsätze von 2010 auf 2011 um 9 Prozent steigern. Rund 250 Millionen Euro setzte Globetrotter im letzten Jahr um.

Karstadt

Rund 440 Millionen Euro nahm Karstadt 2011 im Sportbereich ein. Im Vergleich zu 2010 sind das drei Prozent weniger.

Kaufhof

Auch in der Sportabteilung von Kaufhof gingen die Umsätze zurück. Sie schrumpften von 2010 auf 2011 um sechs Prozent. Mit 500 Millionen Euro macht das Unternehmen unter den Sporthändlern dennoch den dritten Platz.

Sport 2000

Rund 1,49 Milliarden Euro setzte Sport 2000 im letzten Jahr in Deutschland um. Das sind drei Prozent weniger als noch in 2010.

Intersport

Vier Prozent weniger als in 2010 hat Intersport im vergangenen Jahr umgesetzt. Mit 2,7 Milliarden Euro ist das Unternehmen aber immer noch mit großem Abstand an der Spitze.

Sonstige

Die übrigen Sporthändler machten insgesamt zwei Prozent Umsatz weniger als in 2010 und landen zusammen bei 2,34 Milliarden Euro.

PPR hält fast 80 Prozent an Puma. Der deutsche Konzern will seine Zahlen für das erste Quartal am 14. Mai vorlegen.

Von

rtr

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