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28.10.2013

15:44 Uhr

Quartalszahlen

Verkauf von Restaurants hilft Burger King

Gewinnsprung bei Burger King: Die Fast-Food-Kette aus den USA hat durch Reformen innerhalb des Unternehmens seinen Gewinn mehr als verzehnfacht. Bei den Umsatzzahlen kriselt es jedoch weiterhin.

Besucher in einem Burger-King-Imbiss. Die Aktien des Unternehmens haben sich verteuert. dapd

Besucher in einem Burger-King-Imbiss. Die Aktien des Unternehmens haben sich verteuert.

New YorkDie Schnellrestaurant-Kette Burger King hat im dritten Quartal vom Ausbau ihres Franchise-Systems und dadurch massiven Kostensenkungen profitiert. Der Gewinn sei auf 68,2 Millionen Dollar von 6,6 Millionen im Jahr zuvor gestiegen, teilte der drittgrößte US-Fast-Food-Anbieter nach McDonald's und Wendy's am Montag mit.

Burger King hat mittlerweile fast alle seine Restaurants an Lizenznehmer verkauft und damit unter anderem seine Personalkosten enorm gedrückt. Die Gesamtausgaben fielen um 90 Prozent, der Umsatz ging allerdings auch um 40 Prozent auf 275 Millionen Dollar zurück. Günstigere Preise und Online-Coupons stachelten dagegen zuletzt die Erlöse in Deutschland und Spanien an. In der Region Europa, Naher Osten und Afrika stieg der Umsatz um 2,4 Prozent.

Burger King: Betriebsrat als Beilage

Burger King

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Bei Burger King haben es Arbeitnehmervertreter derzeit nicht leicht. Jedenfalls wenn sie in einer von rund 90 Filialen arbeiten, die im Mai den Besitzer wechselten. Es hagelt Klagen, die Gewerkschaft NGG ist aufgebracht.

Vorbörslich verteuerte sich die Burger-King-Aktie um drei Prozent. Im Jahresverlauf legte der Kurs bisher um rund 24 Prozent zu. Burger King gehört mehrheitlich dem Finanzinvestor 3G Capital.

Von

rtr

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