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21.10.2015

16:04 Uhr

Quartalszahlen von Coca-Cola

Durststrecke für Getränke-Riesen

Coca-Cola hat einen mächtigen Feind: Weil mehr als die Hälfte der Einnahmen im Ausland gemacht werden, drückt der starke Dollar die Erlöse. Aber das ist nicht das einzige Problem des Getränke-Riesen.

Wegen des starken Dollars verteuern sich im Ausland die Produkte von Coca-Cola. dpa

Coca-Cola

Wegen des starken Dollars verteuern sich im Ausland die Produkte von Coca-Cola.

BangaloreDer Getränkeriese Coca-Cola muss wegen des starken Dollar deutliche Abstriche bei Umsatz und Gewinn machen. Im dritten Quartal fiel der Überschuss um knapp ein Drittel verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreswert auf 1,45 Milliarden Dollar (1,28 Mrd Euro), wie der Konzern am Mittwoch in Atlanta mitteilte. Der laufende Konzernumbau schlug kräftig auf das Ergebnis durch. Doch auch der operative Gewinn ging um zwölf Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar zurück.

Zudem sanken die Erlöse um überraschend starke 4,6 Prozent auf 11,4 Milliarden Dollar. Hier machte sich vor allem der starke Dollar bemerkbar, der Auslandseinnahmen nach Umrechnung in US-Währung verringert. Der Konzern erzielt den Großteil seiner Einnahmen außerhalb der USA. Ohne den Wechselkurseinfluss hätte es ein Umsatzplus von drei Prozent gegeben.

Während die Nachfrage nach zuckerlastigen Softdrinks sich weiter in Grenzen hält, konnte Coca-Cola zuletzt mit Getränken wie Tee, Mineralwasser oder Sport-Drinks punkten. Zudem bleibt Coke Zero ein Absatzrenner.

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Platz 10: Suntory Holdings (Japan)

Ursprünglich eine Brauerei und Destillerie, wurden die Geschäftsfelder erweitert. Mittlerweile werden auch Softdrinks, edle Weine sowie Eis und Blumen, angeboten. Umsatz mit Getränken 2014: 7,5 Milliarden US-Dollar.

Quelle: Statista/Beverage Industry Magazine

Platz 8: Pernod Ricard (Frankreich)

Pernod Ricard ist ein französischer Wein- und Spirituosen-Konzern, der im Dezember 1975 aus der Fusion der Unternehmen Pernod und Ricard entstanden ist. Umsatz 2014: 9,6 Milliarden US-Dollar.

Platz 8: Starbucks (USA)

Das auf Kaffeeprodukte spezialisierte Einzelhandelsunternehmen kauft Kaffeebohnen, röstet und vertreibt diese über die konzerneigenen und lizenzierten Kaffeehäuser. Umsatz 2014: 12,7 Milliarden US-Dollar.

Platz 7: Diageo (Großbritannien)

Der Name Diageo setzt sich aus dem lateinischen Wort für Tag (dies) und dem griechischen Wort für Welt (geo) zusammen. Das Unternehmen ist in mehr als 180 Ländern tätig und seine Aktien werden in New York und London gehandelt. Mit 21,8 Milliarden US-Dollar Getränkeumsatz (2014) ist Diageo einer der weltweit größten Spirituosenhersteller.

Platz 6: SAB Miller (Großbritannien)

SAB Miller ist in mehr als 80 Ländern mit Brauereien vertreten. Die größten Absatzmärkte des Bierkonzerns sind Afrika, Nordamerika, Mitteleuropa und Osteuropa. Umsatz 2014: 22,3 Milliarden US-Dollar.

Platz 5: Heineken (Niederlande)

Die niederländische Brauerei wurde am 12. Juli 1864 durch Gerard Adriaan Heineken gegründet. Der Konzern setzte 2014 23,3 Milliarden US-Dollar um.

Platz 4: Nestlé (Schweiz)

Nestlé ist der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern. Ein Drittel der Produkte sind Getränke. Umsatz 2014: 27 Milliarden US-Dollar.

Platz 3: PepsiCo (USA)

In den 1880er-Jahren entwickelte der US-Chemiker Caleb Bradham aus dem US-Bundesstaat North Carolina die „Pepsi-Cola“. Mittlerweile ist das Unternehmen zu einem der weltgrößten Lebensmittelhersteller angewachsen. Getränke-Umsatz 2014: 31 Milliarden Dollar.

Platz 2: Coca-Cola (USA)

John Stith Pemberton erfand das Getränk im Jahr 1886. Kurz vor dem Tod des Erfinders erwarb der Apothekengroßhändler Asa Griggs Candler für 2300 US-Dollar die Rechte an Coca-Cola. 1892 gründete er The Coca-Cola Company. Ein Jahr später ließ Candler Coca-Cola als Marke schützen. Umsatz 2014: 46 Milliarden US-Dollar.

Platz 1: Anheuser-Busch Inbev (Belgien)

Anheuser-Busch Inbev (kurz AB Inbev) ist – gemessen am Absatzvolumen – die größte Brauereigruppe der Welt. Sie entstand 2008 durch die Übernahme von Anheuser-Busch durch die belgisch-brasilianische Inbev-Gruppe. AB-Inbev beschäftigt mehr als 155.000 Mitarbeiter und ist mit mehr als 200 Marken in mehr als 140 Ländern vertreten. Umsatz 2014: 47 Milliarden US-Dollar.

Die Ergebnisse seien im Rahmen der Erwartungen und zeigten, dass die Initiativen, um wieder in Schwung zu kommen, langsam Wirkung zeigten, erklärte Vorstandschef Muhtar Kent. Anleger hatten allerdings vor allem beim Umsatz auf mehr gehofft - am Markt kamen die Zahlen nicht gut an. Die Aktie ging mit einem Minus von gut einem Prozent in den US-Handel.

Coca-Cola hatte im August angekündigt, die deutsche Tochter Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG mit den zwei anderen großen Abfüllunternehmen Coca-Cola Enterprises und Coca-Cola Iberian Partners zur neuen Gesellschaft Coca-Cola European Partners zu fusionieren. Das Unternehmen soll mit einem Jahresumsatz von etwa 12,6 Milliarden Dollar (11,1 Mrd Euro) der weltgrößte Coca-Cola-Abfüller werden.

Von

dpa

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