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16.06.2015

15:02 Uhr

Ravensburger

Mit Brio höheren Umsatz einfahren

Regen an Ostern – davon hat der Spielehersteller Ravensburger zu Beginn des Jahres profitiert. 2014 war der Umsatz bereits um vier Prozent gestiegen. Nach dem Kauf von Brio soll es so weitergehen.

Anfang des Jahres hat Ravensburger den Holzspielzeug-Hersteller Brio gekauft – um damit den Bereich Klein- und Vorschulkinder zu erobern. dpa

Erweiterung der Zielgruppe

Anfang des Jahres hat Ravensburger den Holzspielzeug-Hersteller Brio gekauft – um damit den Bereich Klein- und Vorschulkinder zu erobern.

StuttgartDer Spielehersteller Ravensburger setzt auf das Geschäft mit den ganz kleinen Kunden. Mit dem Kauf des schwedischen Spielzeugbauers Brio wolle das Unternehmen stärker den Bereich Kleinkinder und Vorschulkinder erobern, sagte Vorstandsmitglied Clemens Maier am Dienstag in Stuttgart. Ravensburger hatte Brio - bekannt für Holzspielzeug - Anfang des Jahres übernommen. Für 2015 rechnet das Unternehmen mit rund 1800 Mitarbeitern demnach mit weiter steigenden Umsätzen.

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Seit zehn Jahren kombiniert Ravensburger klassische Spiele mit elektronischen Komponenten. Inzwischen verdienen die Baden-Württemberger jeden dritten Euro mit solchen „Hybrid-Spielen“.

Bislang habe Ravensburger vor allem vom schlechten Osterwetter Anfang April profitiert, sagte Vorstandschef Karsten Schmidt. „Das Fest war in diesem Jahr früh und kalt.“ Dadurch hätten sich viele Familien auf das Spielen drinnen konzentriert.

2014 wuchs der Spielehersteller erneut vor allem mit Hilfe seiner 3D-Puzzles und des digitalen Lernstifts Tiptoi. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 373,2 Millionen Euro steigern, der Gewinn wuchs von 33,2 auf 37,6 Millionen Euro. Wachstumstreiber waren auch ausländische Tochtergesellschaften, allen voran das US-Spieleunternehmen Wonder Forge, an dem Ravensburger seit Ende 2012 beteiligt ist.

Von

dpa

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