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24.10.2011

09:58 Uhr

Rechtsanwälte

Deutschlands Top-Juristen

VonMarcus Creutz

In Deutschland gibt es 156.000 Anwälte. Keine leichte Aufgabe, den richtigen Experten zu finden. Aber es gibt sie, die besten Juristen Deutschlands. Handelsblatt Online stellt sie vor. Heute für Kartell- und Finanzrecht.

In den vergangenen 15 Jahren hat sich die Zahl der in Deutschland zugelassenen Anwälte verdoppelt. dpa

In den vergangenen 15 Jahren hat sich die Zahl der in Deutschland zugelassenen Anwälte verdoppelt.

GarmischZu Zeiten Friedrich Wilhelm I. war die Anwaltssuche vergleichsweise einfach. Praktizieren durften nur diejenigen Advokaten, die über eine königliche Lizenz verfügten. Und wer ohne hoheitliche Erlaubnis Rechtsrat erteilte, der wurde auf Anordnung des Königs gebrandmarkt.

Heute dagegen haben die rund 156.000 in Deutschland zugelassenen Anwälte vor allem in den Großstädten Schwierigkeiten, überhaupt von den Mandanten wahrgenommen zu werden. Zwar finden sich ihre Namen in Anwaltsverzeichnissen, in den Gelben Seiten und natürlich über Abfragen im Internet.

Doch vielen von ihnen fehlen relevante Unterscheidungsmerkmale, so dass die Anwaltsrecherche zumindest für die Mehrzahl der Privathaushalte der Suche nach der berühmten Stecknadel im Heuhaufen gleicht. Unternehmen können zumindest bei der Suche nach Wirtschaftssozietäten die einschlägigen Ranglisten von Topkanzleien zurate ziehen.

Experten für Kartellrecht

Cleary Gottlieb Steen & Hamilton (Köln)

Dirk Schroeder (Köln)

Romina Polley (Köln)

Clifford Chance

Joachim Schütze (Düsseldorf)

Marc Besen (Düsseldorf)

CMS Hasche Sigle

Heinz-Joachim Freund (Frankfurt/Main)

Commeo

Joerg-Martin M. Schultze (Frankfurt/Main)

Freshfields Bruckhaus Deringer

Andreas Röhling (Köln)

Burkhard Richter (Düsseldorf)

Gerhard Wiedemann (Düsseldorf)

Hans-Joachim Prieß (Berlin)

Peter Niggemann (Düsseldorf)

Thomas Lübbig (Berlin)

Tobias Klose (Düsseldorf)

Gleiss Lutz

Ingo Brinker (München)

Rainer Bechtold (Stuttgart)

Wolfgang Bosch (Frankfurt/Main)

Haver & Mailänder

K. Peter Mailänder (Stuttgart)

Hengeler Mueller

Christoph Stadler (Düsseldorf)

Horst Satzky (Frankfurt/Main)

Jochen Burrichter (Düsseldorf)

Markus Röhrig (Düsseldorf)

Thorsten Mäger (Düsseldorf)

Linklaters

Daniela Seeliger (Düsseldorf)

Wolfgang Deselaers (Düsseldorf)

Lubberger Lehment

Andreas Lubberger (Berlin)

Luther Rechtsanwaltsgesellschaft

Holger Stappert (Düsseldorf)

Milbank, Tweed, Hadley & McCloy

Alexander Rinne (München)

Noerr

Karsten Metzlaff (Berlin)

Schulte Riesenkampff

Christoph Peter (Frankfurt/Main)

Josef Lothar Schulte (Frankfurt/Main)

SJ Berwin

Tilman Siebert (München)

Sorainen

Alexander Riesenkampff (Frankfurt/Main)

SZA Schilling, Zutt & Anschütz

Hans-Joachim Hellmann (Mannheim)

Taylor Wessing

Holger Wissel (Düsseldorf)

Wilmer Hale

Ulrich Quack (Berlin)

Hat der Anwalt keine eigene Internetseite, dann ist Vorsicht geboten. Der typische Jurist ist laut Rechtsanwalt Benno Heussen nicht jünger als 45 Jahre und nicht älter als 65 Jahre, „weil Anwälte jenseits dieser Altersgrenze häufig keine Lust mehr haben, zu arbeiten“. Heussen weiß, wovon er spricht. Der Honorarprofessor an der Universität Hannover war viele Jahre im Vorstand des Deutschen Anwaltvereins aktiv und gilt als versierter Kenner des Markts.

Auch einen Anwalt, der über keine eigene Internetpräsenz verfügt, sollte man besser nicht beauftragen, rät Heussen, Partner der gleichnamigen Sozietät in Berlin. Über die Webseiten der Anwälte sei nämlich viel über die Spezialisierung des einzelnen Advokaten zu erfahren. Zumal ist eine Kanzlei, die sich heutzutage nicht im Netz präsentiert, nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit.

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