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12.11.2012

11:25 Uhr

Reisebranche

Rewe-Veranstalter steigern ihren Umsatz

Die Bausteinveranstalter der Rewe Group, zu denen auch Dertour gehört, haben in den letzten zwölf Monaten ihren Umsatz gesteigert. Auch das laufende Geschäftsjahr soll sich gut entwickeln – trotz eines schwachen Starts.

Touristen am Strand von Bali. AFP

Touristen am Strand von Bali.

FrascatiDertour, Meier's Weltreisen und ADAC Reisen haben im zurückliegenden Touristikjahr ihren Umsatz leicht gesteigert. Das teilten die drei sogenannten Bausteinveranstalter der Rewe Group am Montag bei ihrer Katalogpräsentation im italienischen Frascati mit. Demnach belief sich der Umsatz von Oktober 2011 bis Oktober 2012 insgesamt auf 1,73 Milliarden Euro - ein Plus von 1,8 Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr werde ein weiterer Zuwachs um zwei bis drei Prozent angepeilt. Nach einem zunächst schwachen Start lägen die Buchungen seit Anfang August über den Vorjahreswerten.

Besonders gut habe sich das Segment der Hochseekreuzfahrten im abgelaufenen Touristikjahr entwickelt: Die Buchungen haben um 13 Prozent angezogen. Bei Reisen nach Irland, Großbritannien und Nordeuropa haben die drei Rewe-Veranstalter ein Plus von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet. Für die Mittelmeerregionen betrug der Zuwachs fünf Prozent. Fernreisen haben um etwas mehr als ein Prozent zugelegt.

Bei den Fernreisen werden viele Ziele für Kunden von Dertour, Meier's Weltreisen und ADAC im Sommer 2013 teurer. Reisen in die USA, die Karibik sowie nach Mittel- und Südamerika kosten um bis zu zehn Prozent mehr. Schuld daran sei der gestiegene Wert des US-Dollars gegenüber dem Euro.

Einen Preissprung in gleicher Höhe gibt es für Angebote nach Kenia, Dubai, auf die Malediven und Bali. Für Urlaub in Thailand und Mittelasien müssen Kunden fünf Prozent mehr zahlen. Die Preise für Kuba, Sri Lanka und Ziele im Indischen Ozean bleiben gleich. Um zwei Prozent billiger wird es in Südafrika und in Namibia.

Deutlich teurer wird es für Kunden auch in Nordeuropa: Die Preise für Großbritannien etwa steigen um zehn Prozent. Weitere Erhöhungen betreffen Schweden (plus acht Prozent), Island und Norwegen (plus sieben Prozent) und das Baltikum (plus fünf Prozent).

Von

dpa

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