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09.06.2015

13:35 Uhr

Reiseveranstalter steigert Umsatz

Alltours profitiert von Reiselust

Der Reiseveranstalter Alltours profitiert von der Reiselust der Deutschen. Gästezahl und Umsatz sollen bis zum Ende des Geschäftsjahres am 31. Oktober klar wachsen. In der Wintersaison sollen Reisepreise purzeln.

Die Deutschen verreisen gern. Davon profitiert auch der Reiseveranstalter Alltours, der damit rechnet, Gästezahl und Umsatz im laufenden Geschäftsjahr klar steigern zu können. dpa

Urlaub am Meer

Die Deutschen verreisen gern. Davon profitiert auch der Reiseveranstalter Alltours, der damit rechnet, Gästezahl und Umsatz im laufenden Geschäftsjahr klar steigern zu können.

DüsseldorfDie Reiselust der Deutschen ist ungebrochen. Davon profitiert Alltours, Deutschlands fünftgrößter Reiseveranstalter. Im laufenden Geschäftsjahr, das am 31. Oktober endet, sollen Gästezahl und Umsatz um fünf Prozent wachsen, teilte das Unternehmen am Dienstag bei der Vorstellung seiner Winterkataloge in Düsseldorf mit.

Ursprünglich lag die Erwartung bei zwei Prozent. Erstmals übertrifft der Düsseldorfer Veranstalter damit die Marke von 1,9 Millionen Urlaubern. Im kommenden Geschäftsjahr peilt das Unternehmen die Zwei-Millionen-Marke an.

Die beste Reise-Finanzierung

Vorbereitung

Im Sonnenschein frühstücken, am Strand liegen, mit dem Leihwagen das Land erkunden: Das macht Spaß – und frisst viel Geld. In welcher Form man im Urlaub präpariert sein sollte und wo Tücken der Zahlungsmittel liegen.

Bargeld

Münzen und Scheine gehören als Grundausstattung in jede Geldbörse. Wer in ein Land außerhalb der Euro-Zone reist, tut gut daran, einen kleinen Betrag der Fremdwährung bereits in der Heimat umzutauschen. Allerdings sollten sich Urlauber dafür bei ihrer Bank oder beim Auswärtigen Amt informieren, ob sie die Fremdwährung auch in das Land einführen dürfen, wie die Verbraucherzentrale (VZ) Nordrhein-Westfalen warnt.

Beim Geldumtausch lohnt sich der Vergleich: Banken seien gegenüber Wechselstuben oder Hotels meist die günstigere Alternative, meint das Europäische Verbraucherzentrum. Als Kostentreiber beim Geldwechseln könnten sich zusätzliche Wechselgebühren entpuppen. Unterwegs sollte das eingesteckte Bargeld auf die Mitreisenden aufgeteilt werden, das verringert das Verlustrisiko. Der Rest des Geldes gehört in einen Safe.

Girokarte

Die Bankkundenkarte mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen ist im Euro-Raum ein bequemes Zahlungsmittel. Mit ihr können Kunden innerhalb der Währungsunion in vielen Läden und Restaurants bezahlen, ohne dass Zusatzgebühren anfallen. Für das Abheben am Geldautomaten werden aber oft Gebühren fällig. Das Abheben einer größeren Summe statt mehrerer kleiner spart hier in der Regel Geld. Vor dem Urlaub sollten sich Kunden bei ihrer Bank erkundigen, wie viel Geld sie an einem Tag abheben dürfen, denn der Rahmen für die Nutzung von Geldautomaten ist im Ausland mitunter kleiner als Zuhause.

In vielen Ländern außerhalb Europas können Automaten die Karten mit V-Pay-Zeichen nicht lesen. Daher sollten sich Urlauber vor der Reise bei ihrer Bank erkundigen, ob V-Pay-Karten im Zielland überhaupt akzeptiert werden, rät das Auswärtige Amt. Geht die Karte verloren, muss sie der Urlauber sofort sperren lassen. Die Telefonnummer, unter der die Sperrung veranlasst werden kann, sollte notiert oder im Handy gespeichert werden.

Kreditkarte

Kreditkarten sind auf Reisen ein bequemes Zahlungsmittel: Mit ihnen lässt sich bezahlen und am Geldautomat Bares abheben, das allerdings meistens gegen Gebühr. Wer außerhalb des Euro-Raums mit seiner Kreditkarte bezahlt, muss in der Regel ebenfalls für jeden Vorgang ein Entgelt entrichten. Vor Reiseantritt sollten sich Urlauber über den Verfügungsrahmen ihrer Karte informieren: Wer große Posten wie Hotel und Mietwagen mit Kreditkarte zahlen will, sollte sicher sein, dass dafür der Verfügungsrahmen ausreicht.

Reiseschecks

Reiseschecks, auch Travellerschecks genannt, können zum Bezahlen wie auch zum Umtausch in Bargeld genutzt werden und gelten als recht sicheres Zahlungsmittel, wie die VZ bewertet. Beim Ankauf muss der Kunde jeden Scheck unterschreiben. Eine zweite Unterschrift wird bei Einlösung fällig, zudem muss der Kunde dabei ein Ausweisdokument vorlegen. Verlorene Reiseschecks können gegen Gebühr ersetzt werden. Verbraucher sollten aber unbedingt ihre Quittung vom Scheckankauf getrennt von den Schecks aufbewahren, damit sie bei Verlust nachweisen können, dass sie die Papiere wirklich erstanden haben.

Das Bezahlen mit Reiseschecks ist mit zahlreichen Gebühren verbunden: Schon beim Ankauf wird Extra-Geld fällig, beim Einlösen fällt oft ein weiteres Entgelt an. Und wer nach dem Urlaub nicht genutzte Travellerschecks zurückgeben will, muss ebenfalls mit Zusatzkosten rechnen.

Mischen

Urlauber sollten nicht auf ein einziges Zahlungsmittel setzen, sondern verschiedene mischen, raten Verbraucherschützer. Wichtig ist dabei, die Zahlungsmittel nicht alle an einem Ort aufzubewahren, damit sie nicht alle auf einen Schlag abhanden kommen können.

Im laufenden Sommergeschäft zählt Spanien bei Alltours zu den großen Gewinnern. Mallorca und die Kanaren verzeichnen zweistellige Zuwachsraten. Auch Griechenland und Kroatien legen zu. In der Türkei und bei Fernreisezielen hielten sich die Urlauber zunächst zurück, mittlerweile haben die Buchungen nach Unternehmensangaben aber wieder angezogen. Tunesien erreicht als einziges Ziel nicht die Vorjahreszahlen.

Die Reisepreise im kommenden Winter sinken bei Alltours um durchschnittlich drei Prozent. Günstiger werden zum Beispiel Fuerteventura, Ägypten, Gran Canaria und Mallorca. Am kräftigsten geht es jedoch in der Türkei nach unten. Dort müssen Urlauber im Schnitt zehn Prozent weniger zahlen als im vergangenen Winter.

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dpa

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