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18.01.2012

11:48 Uhr

Reto Francioni

Deutsche-Börse-Chef hält Fusionen für unausweichlich

Selbst wenn die EU-Kommission die Mega-Fusion von Deutscher Börse mit der New Yorker NYSE blockieren sollte, will sich Deutsche-Börse-Chef Reto Francioni nach neuen Konsolidierungsmöglichen umsehen.

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Boerse AG, Reto Francioni, hält Fusionen in der Branche für unausweichlich. dapd

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Boerse AG, Reto Francioni, hält Fusionen in der Branche für unausweichlich.

LuxemburgDie Deutsche Börse hält transatlantische Fusionen in der Branche für unausweichlich. Deutsche-Börse-Chef Reto Francioni deutete am Mittwoch an, dass er sich nach weiteren Konsolidierungsmöglichen umsehen würde, falls die EU-Kommission den geplanten Zusammenschluss mit der New Yorker Nyse blockiert.

Unabhängig von der Entscheidung der EU-Kommission sei eine Konsolidierung der Branche unumgänglich, sagte Francioni bei einer Veranstaltung in Luxemburg. „Immer mehr unserer Kunden sind global und deshalb müssen auch Börsenbetreiber global aufgestellt sein“, sagte er.

„Unabhängig davon, was in der letzten Phase des Entscheidungsprozesses herauskommt: Durch international integrierte Börsenbetreiber lassen sich nicht nur Kosten einsparen; sie sorgen auch dafür, dass sich die Sicherheit und Integrität der Märkte erhöht“, sagte Francioni.

Der zuständige EU-Kommissar Joaquin Almunia will den neun Milliarden Dollar schweren Zusammenschluss Kreisen zufolge verbieten. Die übrigen EU-Kommissare können Almunia theoretisch noch überstimmen, Experten halten dies allerdings für sehr unwahrscheinlich.

Von

rtr

Kommentare (1)

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kurtruedigernoll

18.01.2012, 12:07 Uhr

.... vor allem erhöht eine Fusion die Bezüge von Francioni. Dies war seinerzeit bei Schremp auch der einzige nachvollziehbare Grund sich mit Chrysler einzulassen. Die Gründe die Francioni hier anführt, sind nicht viel mehr als kalter Kaffee und eine Beleidigung der Intelligenz der Leser.

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