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15.07.2013

09:44 Uhr

Rossignol

Norweger fahren auf französische Ski ab

Bislang wurde der französische Skihersteller Rossignol von einem australischen Fonds kontrolliert, nun gibt es eine Veränderung der Verhältnisse. Ein Investmentfonds aus Norwegen greift zu und übernimmt das Unternehmen.

Viele Skispringer aus der Weltelite vertrauen den Produkten von Rossignol. dpa

Viele Skispringer aus der Weltelite vertrauen den Produkten von Rossignol.

ParisDer norwegische Investmentfonds Altor übernimmt den französischen Skihersteller Rossignol. Die Übernahme sei vereinbart, die Wettbewerbsbehörden müssten dem Geschäft aber noch zustimmen, sagte Rossignol-Chef Bruno Cercley der Zeitung „Le Figaro“ vom Montag. Altor übernimmt demnach 77 Prozent der Anteile vom australischen Investmentfonds Macquarie. Weitere rund zehn Prozent hält Cercley mit seiner Führungsmannschaft, ebenso viel der Investmentfonds Weber.

Zu Rossignol gehören auch die Skimarke Dynastar, die Skischuh-Marke Lange und die Bindungen der Marke Look. Das Unternehmen hatte 2009 fast ein Drittel seiner Stellen gestrichen und 2010 einen Teil seiner Skiproduktion wieder aus dem Ausland nach Frankreich zurückgeholt. Dort arbeiten derzeit rund 700 der etwa 1200 Mitarbeiter.

Von

afp

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