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11.06.2015

13:31 Uhr

Royal Mail

Großbritannien steigt weiter aus Post aus

Der Großteil der Royal Mail wurde schon 2013 verkauft – nun trennt sich die britische Regierung von weiteren 15 Prozent der ehemaligen Staatspost. Und der Verkauf wird nicht der letzte sein.

Bei der ersten Privatisierungsrunde 2013 gingen zehn Prozent der Aktien an die Beschäftigten. Nun trennt sich die britische Regierung auch von ihren Restanteilen an dem ehemals staatlichen Postdienst. dpa

Privatisierung

Bei der ersten Privatisierungsrunde 2013 gingen zehn Prozent der Aktien an die Beschäftigten. Nun trennt sich die britische Regierung auch von ihren Restanteilen an dem ehemals staatlichen Postdienst.

LondonDie britische Regierung hat mit dem Verkauf weiterer Anteile an der Post des Landes nach eigenen Angaben umgerechnet gut eine Milliarde Euro erlöst und will sich komplett aus der Royal Mail zurückziehen. Das Unternehmen habe gezeigt, dass es Erfolge vorweisen könne, hieß es am Donnerstag. „Die Regierung sieht keinen politischen Grund, den restlichen Anteil an der Royal Mail zu behalten.“

Großbritannien war zuletzt noch mit 30 Prozent an der bis 2013 staatseigenen Post beteiligt. Nun stieß die Regierung die Hälfte davon für 500 Pence das Stück ab. Die Aktien der Royal Mail öffneten daraufhin am Donnerstag 3,8 Prozent niedriger bei 497 Pence. Mit den Verkäufen will Finanzminister George Osborne das Haushaltsdefizit im Rahmen halten.

Von

rtr

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