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09.07.2015

15:23 Uhr

Ryanair-Angebot

O'Leary will Griechen gratis fliegen lassen

Michael O'Leary entdeckt sein Herz für die Griechen. Der schillernde Ryanair-Chef will Inlandsflüge in Hellas zwei Wochen lang kostenlos machen. Allerdings hat das Angebot des Billigfliegers einen Haken.

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Das Geheimnis von Ryanair

Billig-Flieger: Das Geheimnis von Ryanair

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Ryanair-Chef Michael O’Leary will den Griechen in der schweren Krise zur Seite springen. Er bietet der Regierung in Athen an, die Strecken von der Hauptstadt nach Kreta, Rhodos und Thessaloniki zwei Wochen lang kostenlos zu fliegen. Das Angebot soll ab dem 13. Juli gelten.

Allerdings macht O’Leary zur Bedingung, dass die Behörden dem Billigflieger alle Gebühren erlassen. „Ryanair fordert unsere Partner auf, gemeinsam mit uns durch diese Geste guten Willens den Druck auf das griechische Volk zu erleichtern“, erklärte das Unternehmen.

Das sind die beliebtesten Billigflieger Deutschlands

10. Aer Lingus

Starts pro Woche: 69 (Veränderung zum Vorjahr: -2,8 Prozent)

Sitze: 11.616 (-6,0 Prozent)

Strecken: 7 (-12,5 Prozent)

9. Flybe

Starts: 74 (-3,9 Prozent)

Sitze: 6.210 (-3,5 Prozent)

Strecken: 8 (0,0 Prozent)

8. Norwegian

Starts: 89 (-2,2 Prozent)

Sitze: 16.516 (+ 0,5 Prozent)

Strecken: 27 (0,0 Prozent)

7. Intersky

Starts: 112 (+36,6 Prozent)

Sitze: 7.272 (+37,9 Prozent)

Strecken: 17 (+30,8 Prozent)

6. Vueling

Starts: 121 (+3,4 Prozent)

Sitze: 21.524 (+3,6 Prozent)

Strecken: 22 (+10,0 Prozent)

5. Wizz

Starts: 146 (+52,1 Prozent)

Sitze: 26.280 (+52,1 Prozent)

Strecken: 45 (80,0 Prozent)

4. Easyjet

Starts: 483 (+12,3 Prozent)

Sitze: 78.276 (+12,7 Prozent)

Strecken: 82 (+20,6 Prozent)

3. Ryanair

Starts: 630 (+12,1 Prozent)

Sitze: 119.070 (+12,2 Prozent)

Strecken: 169 (0,0 Prozent)

2. Germanwings

Starts: 2.174 (+11,6 Prozent)

Sitze: 290.356 (+16,0 Prozent)

Strecken: 310 (+7,3 Prozent)

1. Air Berlin

Starts: 2.212 (-2,2 Prozent)

Sitze: 329.606 (-5,6 Prozent)

Strecken: 134 (-2,9 Prozent)

Zahlen für Juli 2015. Quelle: DLR Low Cost Monitor 2/2015

Schon seit einiger Zeit versucht O’Leary, sein Rambo-Image in der Luftfahrt loszuwerden, das er sich mit knallharten Sprüchen gegen Kunden und Konkurrenten erworben hatte. Die griechische Krise nannte er am Mittwoch „eine Tragödie“.

In der vergangenen Woche hatte Ryanair erklärt, dass Griechen ihre Flüge auch in bar bezahlen können, da sonstige Zahlungsmöglichkeiten durch die Kapitalkontrollen fast unmöglich sind. Eigentlich akzeptiert der Billigflieger nur bargeldloses Bezahlen.

Ryanair hat vier Flugzeuge in Athen stationiert und fliegt von dort aus zwölf Ziele an, darunter London, Mailand und Brüssel. Laut der Website erwartet das Unternehmen, dass in diesem Jahr 2,2 Millionen Passagiere die Verbindungen nutzen.

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