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23.02.2017

08:12 Uhr

Ryanair gegen Lufthansa und Air Berlin

O’Leary plant Beschwerde gegen Luftfahrt-Ehe

VonRüdiger Kiani-Kreß

Attacke des Ryanair-Chefs Michael O’Leary. Er will die Kooperation von Lufthansa und Air Berlin nicht akzeptieren und juristisch dagegen vorgehen – „bei der EU und dem Kartellamt“.

Der Vorstandsvorsitzende der Fluglinie Ryanair. dpa

Michael O´Leary

Der Vorstandsvorsitzende der Fluglinie Ryanair.

Ryanair-Chef Michael O’Leary will die Kooperation von Lufthansa und Air Berlin juristisch angreifen. „Wir reichen Beschwerden bei der EU und dem Kartellamt ein“, erklärte der Chef von Europas größtem Billigflieger gegenüber der WirtschaftsWoche.

Den Ausbau der Lufthansa-Billigtochter Eurowings, die große Teile von Air Berlin unter ihre Kontrolle bringt, bezeichnete der Manager gegenüber dem Magazin als „eine Übernahme mit dem Ziel der Marktbeherrschung. Die Lufthansa kontrolliert die Kapazitäten ihres wichtigsten Wettbewerbers, setzt die Preise und entscheidet, wo die Flugzeuge starten.“

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Die Lufthansa schottet den deutschen Markt nach Ansicht von Ryanair-Chef Michael O'Leary durch das Mietgeschäft mit Air Berlin ab. Seinem Unmut darüber machte Ryanair auch gegenüber dem Bundeskartellamt Luft.

O’Leary kritisiert vor allem das Bundeskartellamt. „Die deutschen Behörden tun nichts.“ Der Manager erklärte weiter: „Im Rest der Welt gilt bei einem Monopol: Wenn es aussieht, heult und stinkt wie ein Wolf, ist es ein Wolf. Nur in Deutschland ist es ein Häschen.“

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