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02.07.2015

15:57 Uhr

Ryanair und Hertz

Nach der Trennung kommt der Gerichtstermin

Lange Zeit führten Ryanair und Hertz eine erfolgreiche Partnerschaft. Doch nun hat der Autovermieter die eigentlich noch bis 2020 geplante Zusammenarbeit aufgekündigt. Die Billigfluglinie zieht deshalb nun vor Gericht.

Die Iren wollen die Trennung nicht so einfach hinnehmen. Reuters

Ryanair

Die Iren wollen die Trennung nicht so einfach hinnehmen.

DublinDie langjährigen Geschäftspartner Ryanair und Hertz scheiden im Streit. Der Autovermieter habe die bis 2020 vereinbarte Zusammenarbeit vorzeitig aufgekündigt, teilte der irische Billigflieger am Donnerstag mit. Damit zieht Hertz offenbar Konsequenzen aus dem Konflikt über das Vorgehen Ryanairs beim Ticketverkauf. Der Autovermieter stößt sich daran, dass Ryanair seit vergangenem Jahr Flüge auch über Dritte verkauft und nicht mehr ausschließlich über die eigene Internetseite, auf der auch Hertz-Angebote stark beworben werden.

Ryanair kündigte rechtliche Schritte gegen die Kündigung an. Laut dem Easyjet -Konkurrenten wurden die Anwälte angewiesen, gegen Hertz wegen Vertragsbruchs und damit verbundener Schäden zu klagen. Der Billigflieger will sich nun nach einem Ersatzanbieter umschauen. Die nächsten drei Monate werde Ryanair auf seiner Webseite keine Leihwagendienste anbieten können.

Das sind die beliebtesten Billigflieger Deutschlands

10. Aer Lingus

Starts pro Woche: 69 (Veränderung zum Vorjahr: -2,8 Prozent)

Sitze: 11.616 (-6,0 Prozent)

Strecken: 7 (-12,5 Prozent)

9. Flybe

Starts: 74 (-3,9 Prozent)

Sitze: 6.210 (-3,5 Prozent)

Strecken: 8 (0,0 Prozent)

8. Norwegian

Starts: 89 (-2,2 Prozent)

Sitze: 16.516 (+ 0,5 Prozent)

Strecken: 27 (0,0 Prozent)

7. Intersky

Starts: 112 (+36,6 Prozent)

Sitze: 7.272 (+37,9 Prozent)

Strecken: 17 (+30,8 Prozent)

6. Vueling

Starts: 121 (+3,4 Prozent)

Sitze: 21.524 (+3,6 Prozent)

Strecken: 22 (+10,0 Prozent)

5. Wizz

Starts: 146 (+52,1 Prozent)

Sitze: 26.280 (+52,1 Prozent)

Strecken: 45 (80,0 Prozent)

4. Easyjet

Starts: 483 (+12,3 Prozent)

Sitze: 78.276 (+12,7 Prozent)

Strecken: 82 (+20,6 Prozent)

3. Ryanair

Starts: 630 (+12,1 Prozent)

Sitze: 119.070 (+12,2 Prozent)

Strecken: 169 (0,0 Prozent)

2. Germanwings

Starts: 2.174 (+11,6 Prozent)

Sitze: 290.356 (+16,0 Prozent)

Strecken: 310 (+7,3 Prozent)

1. Air Berlin

Starts: 2.212 (-2,2 Prozent)

Sitze: 329.606 (-5,6 Prozent)

Strecken: 134 (-2,9 Prozent)

Zahlen für Juli 2015. Quelle: DLR Low Cost Monitor 2/2015

Von

rtr

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