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12.11.2015

14:50 Uhr

SAB Miller vor Megafusion

Brauriese glänzt in Afrika und Südamerika

Erst gestern hat Anheuser-Busch Inbev sein Übernahmeangebot für SAB Miller vorgelegt. Heute glänzt der zweitgrößte Braukonzern der Welt selbst mit hervorragenden Zahlen – dank Afrika und Lateinamerika.

Geht der Deal zwischen Anheuser-Busch INBev und SABMiller über die Bühne, käme jedes dritte Bier weltweit aus dem Hause des neuen Konzerns. Reuters

Fusion der Giganten

Geht der Deal zwischen Anheuser-Busch INBev und SABMiller über die Bühne, käme jedes dritte Bier weltweit aus dem Hause des neuen Konzerns.

LondonDer weltweit zweitgrößte Brauereikonzern SAB Miller profitiert vom steigenden Bierdurst in Afrika und Lateinamerika. Das britische Unternehmen, das der Branchenprimus Anheuser-Busch Inbev für rund 100 Milliarden Euro übernehmen will, steigerte im zweiten Geschäftsquartal den Umsatz auf vergleichbarer Basis um sechs Prozent. Das Absatzvolumen stieg um zwei Prozent, wie der Hersteller von Pilsener Urquell, Grolsch und Peroni am Donnerstag mitteilte.

Negative Währungseffekte wie durch den schwachen südafrikanischen Rand trüben aber die Bilanz. Im ersten Geschäftshalbjahr gab der Umsatz daher um zwölf Prozent auf zehn Milliarden Dollar nach, der operative Gewinn (Ebita) sank um elf Prozent auf 2,9 Milliarden.

Weltmarktführer Anheuser-Busch Inbev (Budweiser, Beck’s, Corona) hatte am Mittwoch seine Übernahmeofferte für SAB Miller vorgelegt. Sollte der Zusammenschluss gelingen, würde nahezu jedes dritte Bier weltweit aus dem Hause des neuen Konzerns kommen.

Von

rtr

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