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08.08.2015

11:55 Uhr

Salmonellen-Verdacht

Bayern-Ei darf keine Eier mehr verkaufen

Drei Firmenstandorte sind betroffen: Dem Unternehmen Bayern-Ei wurde der Verkauf von Eiern nun grundsätzlich verboten. Ermittlungen wegen des Verdachts auf Salmonellen laufen derweil an. Es soll sogar Tote gegeben haben.

Ein aufgeschlagenes Ei liegt zwischen anderen weißen Eiern in einem Karton: Bei Bayern-Ei sollen erst einmal keine Eier mehr verkauft werden. dpa

Bayern-Ei verboten

Ein aufgeschlagenes Ei liegt zwischen anderen weißen Eiern in einem Karton: Bei Bayern-Ei sollen erst einmal keine Eier mehr verkauft werden.

LandshutDas unter Salmonellen-Verdacht stehende Unternehmen Bayern-Ei darf vorläufig keine Eier mehr verkaufen. Das teilte die Regierung von Niederbayern in der Nacht zum Samstag mit. Das Verbot sei in Abstimmung mit dem Verbraucherschutzministerium in München verhängt worden und gilt für die Firmenstandorte Aiterhofen sowie Aholming-Tabertshausen.

An einem dritten Standort werden momentan keine Eier produziert. Die Staatsanwaltschaft Regensburg ermittelt gegen Verantwortliche des Betriebs wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Lebensmittelrecht.

Es gebe Anhaltspunkte dafür, dass das Unternehmen zurückgegebene Ware neu verpackt und das Mindesthaltbarkeitsdatum verlängert habe, wie die Regierung berichtete.

Der Betrieb hatte zuletzt Ende Juli wegen des Verdachts auf Salmonellen Eier zurückgerufen. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits Ermittlungen, weil das Unternehmen für einen Salmonellen-Ausbruch im Sommer 2014 mit zwei Toten und Hunderten Erkrankten verantwortlich gewesen sein könnte.

Von

dpa

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