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02.07.2014

16:05 Uhr

Sanierungspläne

Malaysia Airlines soll die Börse verlassen

Malaysia Airlines schreibt rote Zahlen – und nach dem Verschwinden des Flugs MH370 sind die Ticketverkäufe eingebrochen. Der Mehrheitseigner, ein Staatsfonds, will das Unternehmen zur Sanierung von der Börse nehmen.

Der Börsenwert der Malaysia Airlines schrumpfte in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 80 Prozent. AFP

Der Börsenwert der Malaysia Airlines schrumpfte in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 80 Prozent.

Kuala LumpurRund vier Monate nach dem rätselhaften Verschwinden einer Boeing von Malaysia Airlines sickern neue Sanierungspläne für die Fluggesellschaft durch. In einem ersten Schritt wolle der Mehrheitseigner, der Staatsfonds Khazanah Nasional, das defizitäre Unternehmen von der Börse nehmen, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Damit könnte eine Einmischung anderer Aktionäre in die Umbaupläne verhindert werden. Denkbar sei künftig etwa der Verkauf profitabler Einheiten. Frühere Anläufe zur Restrukturierung waren am Widerstand der Gewerkschaften aus Sorge um Arbeitsplätze gescheitert.

Das Vorhaben werde Ende des Monats mit der Regierung besprochen, sagte einer der Insider. Zum Jahresende soll eine Entscheidung bekanntgegeben werden. Nach dem Verschwinden einer Boeing 777 mit 239 Insassen an Bord am 8. März sind die Ticket-Verkäufe von Malaysia Airlines eingebrochen.

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Der Börsenwert schrumpfte in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 80 Prozent. Damit sind die 30,6 Prozent Aktien, die der Staatsfonds noch nicht besitzt, Reuters-Berechnungen zufolge für umgerechnet rund 240 Millionen Euro zu haben.

Von

rtr

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