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03.10.2013

20:14 Uhr

Sanierungsprogramm

Germanwings soll Lufthansa-Sparkurs schon 2013 deutlich voranbringen

Die Lufthansa sieht ihre runderneuerte Billigflugtochter Germanwings wenige Monate nach dem Start auf Kurs. Germanwings werde wie geplant 2015 in die Gewinnzone fliegen.

Die Lufthansa sieht ihre Tochter Germanwings nach dem Neustart im Steigflug. dpa

Die Lufthansa sieht ihre Tochter Germanwings nach dem Neustart im Steigflug.

London/FrankfurtDie Sanierung der Lufthansa soll durch die neue Rolle des konzerneigenen Billigfliegers Germanwings schon in diesem Jahr einen großen Schritt vorankommen. „Germanwings zeigt den erwünschten Effekt“, hieß es in einer am Donnerstagabend veröffentlichten Präsentation von Passage-Chef Carsten Spohr und der Germanwings-Führung bei einer Investorenveranstaltung in London. Die Verlagerung der Europaflüge auf die Billigtochter dürfte das Ergebnis im laufenden Jahr um 90 Millionen Euro verbessern. Damit wäre fast die Hälfte des bis 2015 geplanten Germanwings-Effekts von mindestens 200 Millionen Euro schon im ersten Jahr geschafft.

Seit 1. Juli übernimmt Germanwings schrittweise die europäischen Direktflüge der Kranichlinie, sofern diese nicht über die Drehkreuze Frankfurt und München führen. Der Dax-Konzern will damit seine Kosten drücken und auf diesen Strecken nach jahrelangen Verlusten wieder schwarze Zahlen schreiben. Der Umbau ist Teil des Sparprogramms „Score“, das den operativen Gewinn des Konzerns bis 2015 auf 2,3 Milliarden Euro heben soll.

An diesem Freitag will Lufthansa-Manager Spohr zusammen mit Germanwings-Chef Thomas Winkelmann und dem Finanzchef des Billigfliegers, Axel Schmidt, in London die jüngsten Planungen für die größte Sparte von Europas größter Fluggesellschaft vorstellen.

Das Flugangebot der Kernmarke Lufthansa einschließlich Germanwings will Spohr in den kommenden Jahren wieder stärker ausbauen. Für 2014 steht ein Plus von 5 Prozent, für 2015 von 4 Prozent und 2016 von 3 Prozent auf dem Zettel. Im vergangenen Jahr hatte die Lufthansa ihr Angebot lediglich stabil gehalten. 2013 soll das Ticketangebot lediglich um ein Prozent wachsen.

Kommentare (1)

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04.10.2013, 04:35 Uhr


Was Herr Franz den Vielfliegern mit dem "Halbfertig-Produkt" German Wings antut ist eine Ohrfeige für alle treuen Lufthansa Kunden.
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Ich bin Lufthansa Vielflieger mit ununterbrochenem Senator-Status seit nunmehr 20 Jahren. Ich buche ausschließlich online auf der Webseite der LH.
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Wenn ich aber einen Flug z.B. von Hamburg nach Stuttgart oder Nürnberg etc. pp buche bekomme ich nur die German Wings angeboten. Da aber die Systeme der LH und German Wings nicht ausreichend vernetzt sind, kann ich mir nicht mehr wie früher üblich mit der Buchung einen bevorzugten Sitzplatz aussuchen. Auf der Webseite von German Wings bekomme ich aber mit der LH Buchungsnummer den "Stinkefinger" gezeigt.
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Wenn ich mir vor dem Abflug das Online Ticket ausdrucken möchte, geht das wiederum nicht auf der Webseite der LH, ich muss dafür auf die Webseite der German Wings, erhalte aber keinen Rechnungsbeleg, wie früher bei LH üblich. Dafür muss ich wieder auf die LH Webseite.
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Möchte ich dann vor dem Abflug in der Lounge oder am Gate den mir von German Wings diktierten Sitzplatz tauschen, dann geht dies nicht, wegen der fehlenden Vernetzung.
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Der Service an Bord entspricht dem eines "Billigfliegers". Möchte man z.B. nach einem langen Tag abends ein Glas Wein, wird man in der Economy Klasse nur verwundert angeschaut.
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Sollte ich Herrn Franz mal, trotz seines fehlenden Charismas", in der Lounge erkennen, werde ich ihm medienwirksam einen kräftigen Tritt in den Allerwertesten verpassen, denn bis zu seinem vom Personal und allen Vielfliegern gefeierten Abgang im Mai kann er noch sehr viel Vetrauen kaputt machen.

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