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26.07.2011

13:49 Uhr

Saturn und Media Markt

Jetzt wird gegeizt

Die Elektronikketten ziehen die Reißleine - 3000 Mitarbeiter müssen gehen. Das Management hat den Online-Trend nicht rechtzeitig erkannt. Guter Rat ist teuer.

Die frühere Geil-Ist-Geil-Werbung von Saturn: böses Motto für viele Mitarbeiter. Quelle: Pressefoto Saturn

Die frühere Geil-Ist-Geil-Werbung von Saturn: böses Motto für viele Mitarbeiter.

FrankfurtDie Elektronikketten Media Markt und Saturn streichen in diesem Jahr europaweit 3000 Arbeitsplätze. Das teilte die Geschäftsführung am Dienstag in Aschaffenburg mit. Die Töchter des Düsseldorfer Handelsriesen Metro planen umfangreiche Kostensenkungen, um der wachsenden Konkurrenz aus dem Internet Paroli bieten zu können. Die Stellenstreichungen würden Verwaltungstätigkeiten betreffen, hieß es weiter.

Europas größte Elektronikketten hatten zuvor bekanntgegeben, erstmals seit zwei Jahren Verluste gemacht zu haben. Grund für die derzeitige Schwäche sei auch der späte Start ins Internetgeschäft, erklärte Metro. Um den Anschluss an die Konkurrenz von Amazon und Co zu finden, startet Metro nun eine eigene Online-Strategie. Die Gesamtjahresprognose für das Ergebnis bestätigte der Konzern.

Plasma-Fernseher in einer Filiale von Media Markt. Quelle: dapd

Plasma-Fernseher in einer Filiale von Media Markt.

Media-Saturn weise im zweiten Quartal einen operativen Verlust (Ebit) vor Sonderfaktoren von 44 Millionen Euro aus, hieß es bei Metro. Im zweiten Quartal 2010 hatte Media-Saturn an gleicher Stelle noch einen Gewinn von 41 Millionen Euro verbucht. Sein vollständiges Zahlenwerk für das zweite Quartal will Metro nächste Woche vorlegen.

Die Online-Strategie von Media-Saturn sieht eine Verzahnung des stationären Geschäfts mit den jeweiligen Online-Shops vor. Saturn.de soll im Oktober starten und Media Markt im Januar folgen. Zusätzlich hat die Metro bereits den Vollanbieter Redcoon gekauft, dessen Geschäft weiter ausgebaut werden soll. Weitere Akquisitionen sollen folgen. Media-Saturn strebt eigenen Angaben zufolge die Online-Marktführerschaft in Europa an. Bis 2015 soll sich der im Internet erzielte Umsatz auf fünf Milliarden Euro belaufen.

Kommentare (20)

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Radar

26.07.2011, 13:33 Uhr

Soll das ein Witz sein. Wenn ich bei Media Markt / Saturn eine Beratung will, ist sowieso kaum jemand frei. Es müssten MEHR Mitarbeiter eingestellt werden, um die Servicedefizite zu beheben und mehr Kunden zu binden.

bloedwerbeimediakauft

26.07.2011, 13:42 Uhr

Ich bin doch nicht blöd und kauf auch noch bei dem meist unfreundlichen Mediamarkt.
Schon diese Werbung spukt gerade vor Arroganz gegenüber den Kunden. Mit diesem Spruch hört es dann auf.
Ich hatte in den letzten Wochen und früher Erlebnis, beim Kauf von 2 1000.--€ TV`s die haarsträubend waren.
Man muß dort sicher nochmals 2000.- Manager herauswerfen
und Leute einstellen, die was von Verkaufen und Kundenfreundlichkeit verstehen, sonst geht der Laden schnell in die Pleite wie Quelle.
Ich bin doch nicht blöd, ich kaufe bei Amazon, dort nur Super Bedienung und Lieferung bei meist niedrigen Kosten, meit ohne Versandkosten! Dazu gibt es auch noch einige andere sehr gute Fachhändler. Nur wer blöd ist kauft beim Mediamarkt (Es soll Ausnahmen geben?)

Ich_bin_doof

26.07.2011, 13:53 Uhr

Niemand kann blöd genug sein, um diese Scheiße hier nicht mit etwas Anstand hinter sich bringen zu wollen.

Wer die Prolls ruft kriegt die Prolls.

Da macht Graf Porsches erst so richtig was her.

Immer noch nicht weiß ich, wie man das Wort Kotzen eigentlich buchstabiert.

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