Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

22.05.2012

08:53 Uhr

Schienenlogistiker

VTG-Flotte schlechter ausgelastet

Mit Verzögerung hat sich der Konjunkturabschwung in Europa auch beim Schienenlogistiker VTG bemerkbar gemacht. Im ersten Quartal des Jahres waren weniger Waggons gefragt. Gleichzeitig zogen die Kosten des Unternehmens an

Mineralölwagen des Schienenlogistikers VTG. VTG

Mineralölwagen des Schienenlogistikers VTG.

HamburgDer Konjunkturabschwung in Europa hat den Schienenlogistikkonzern VTG zu Jahresbeginn gebremst. Die Auslastung der Waggonflotte sank im Auftaktquartal leicht auf 90,6 Prozent, wie der Konzern am Dienstag in Hamburg mitteilte. Ende 2011 war die Flotte noch zu rund 92 Prozent ausgelastet.

Dank Zukäufen stieg der Konzernumsatz leicht auf knapp 192 Millionen Euro. Beim Betriebsgewinn (Ebit) schlugen jedoch Kosten für die Integration der Neuerwerbungen und den Konzernumbau zu Buche. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen sank um elf Prozent auf 15,9 Millionen Euro. Analysten hatten im Schnitt mit nur geringfügig mehr gerechnet.

Die verhaltene Nachfrage in einigen Bereichen zeige, dass der Konjunkturabschwung VTG inzwischen erreicht habe, erklärte Vorstandschef Heiko Fischer. Vor allem in Europa seien im ersten Quartal weniger Waggons gefragt gewesen.

Der Hamburger Konzern schließt Verträge mit seinen Kunden meist langfristig ab, deshalb kommen Schwächephasen bei dem Unternehmen erst mit Verzögerung an. Das Management zeigte sich dennoch zuversichtlich, nach einer leichten Delle in der ersten Jahreshälfte, im Gesamtjahr ein moderates Wachstum zu erzielen. An seinen Zielen hielt der Konzern fest. Demnach peilt VTG in diesem Jahr einen Umsatz zwischen 760 und 780 Millionen Euro und ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen zwischen 170 und 178 Millionen Euro an.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×