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22.01.2010

16:08 Uhr

Schnellrestaurants

McDonald's überzeugt mit starken Zahlen

Trotz hoher Arbeitslosigkeit und massiver Preissenkungen blickt McDonald's auf ein ordentliches Jahr 2009 zurück. Auch im vierten Quartal hat die US-Schnellrestaurantkette ihren Gewinn gesteigert. Der große Konkurrent Burger King setzt derweil andere Akzente.

McDonalds`s kann mit dem Jahr zufrieden sein. ap

McDonalds`s kann mit dem Jahr zufrieden sein.

HB CHICAGO. Die hohe Arbeitslosigkeit und massive Preissenkungen am Heimatmarkt setzten der US-Schnellrestaurantkette im vierten Quartal zwar zu, doch konnten die Filialen in Übersee die Folgen der Wirtschaftskrise abfedern. In Europa seien die Verkäufe auf vergleichbarer Basis im Dezember um 4,8 Prozent gestiegen, teilte die weltgrößte Fast-Food-Kette am Freitag mit.

Der Gewinn des Burger-King-Rivalen erhöhte sich auf 1,22 Mrd. Dollar von 985,3 Mio. Dollar ein Jahr zuvor. Ohne Sonderposten lag der Überschuss bei 1,03 Dollar je Aktie. Analysten hatten hier mit 1,02 Dollar pro Anteilsschein gerechnet. Der Umsatz stieg um sieben Prozent auf knapp sechs Mrd. Dollar. McDonald's-Aktien stiegen im vorbörslichen Handel in New York um 0,3 Prozent.

Die weltweit zweitgrößte Fast-Food-Kette Burger King setzt derweil auf den wachsenden Markt mit schnellem Essen in Russland und hat erstmals in dem größten Land der Erde eine Filiale eröffnet.

Vorerst hat das US-Unternehmen drei Ableger in der Hauptstadt Moskau geplant, berichtete die Zeitung „Kommersant“ (Freitag). Burger King arbeitet mit dem russischen Fleisch-Bräter Burger Rus zusammen. Die Voraussetzungen sind gut: Nach „Kommersant“-Angaben essen 70 Prozent der weit mehr als zehn Mio. Moskauer regelmäßig in Schnell- Restaurants, der Markt wuchs vor dem Krisenjahr 2009 um 25 bis 30 Prozent jährlich.

Burger King will mit seinem Vorstoß auch Konkurrent McDonald's in Russland angreifen. Der Marktführer hatte sein erstes Restaurant in dem Riesenreich fast auf den Tag vor 20 Jahren noch zu Sowjetzeiten eröffnet. Damals hatten sich beim Ansturm der Kunden im Zentrum Moskaus turbulente Szenen abgespielt. Der Mietvertrag für eine der ersten McDonald's-Filialen wurde vor kurzem von einem Moskauer Gericht für sittenwidrig erklärt. Die Richter verfügten, dass die Burgerkette künftig 1200 Rubel (gut 28 Euro) pro Quadratmeter Miete zahlen muss. Die damals noch im Kapitalismus ungeübte Stadtverwaltung hatte 1991 lediglich 1 Rubel von dem Weltunternehmen verlangt.

Kommentare (1)

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Jonas

22.01.2010, 19:28 Uhr

1200 Rubel ist genau so zu viel wie 1 Rubel zu wenig ist, und was der McDoof geschröpft wird, müssen die noch dooferen Kunden draufzahlen.

ich hab noch nie so miese Qualität wie bei McDoof in einem Restaurant serviert bekommen, ich frag mich, wie der Laden mit dem Ekelessen überleben kann.

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