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16.12.2014

16:54 Uhr

Schokofabrikant Stollwerck

Abschied aus Köln

Dom adé: Der Schokoladenhersteller Stollwerck, bekannt für Produkte wie Alpia oder Sarotti, verlässt die Stadt Köln nach mehr als 175 Jahren. Die Zentrale wird nach Schleswig-Holstein verlegt. Der Grund: Sparmaßnahmen.

Die Schokolade von Stollwerck, etwa die Tafel Alpia, kommt schon lange nicht mehr aus Köln. Nun zieht auch die Zentrale weg aus der Stadt. ap

Die Schokolade von Stollwerck, etwa die Tafel Alpia, kommt schon lange nicht mehr aus Köln. Nun zieht auch die Zentrale weg aus der Stadt.

DüsseldorfDie Schokolade von Stollwerck kommt schon lange nicht mehr aus Köln. Nun verlässt das Unternehmen die Stadt auch mit seiner Zentrale. Diese wird 2015 nach Norderstedt in Schleswig-Holstein verlagert, wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ und die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) übereinstimmend berichten. Den 130 Mitarbeitern werde dort ein Arbeitsplatz angeboten, hieß es demnach von Unternehmensseite. In Norderstedt befindet sich bereits eine der drei deutschen Produktionsstätten des Traditionskonzerns.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, sagte Fons Walder zum „Kölner Stadt-Anzeiger“, aber das Unternehmen müsse sparen. Walder ist Alleininhaber der belgischen Baronie-Gruppe, zu der Stollwerck seit 2011 gehört. Das Kölner Traditionsunternehmen produziert Schokolade wie Alpia und Sarotti.

Die beliebtesten Schokolademarken Deutschlands

Platz 10

Sarotti

Die Schokomarke mit dem Mohr hat ihre Wurzeln in Berlin, doch kommt heute aus dem Hause Stollwerck und wird in Köln produziert.

Umfrage: Ifak Institut, Ipsos, GfK Media and Communication Research.

Platz 9

Toblerone

Die dreieckige Schokolade aus der Schweiz ist auch hierzulande ein Verkaufshit. Die Schokomarke gehört dem Lebensmittelmulti Mondelēz, der auch Milka produziert.

Platz 8

Trumpf/Schogetten

In Aachen begann die Erfolgsgeschichte der vorportionierten Tafeln. Mittlerweile gehört die Schokoladenmarke zur Krüger-Gruppe und wird auch in den großen Discountern vertrieben.

Platz 7

Kinderschokolade

„Mit der Extra-Portion Milch“ wirbt der Hersteller Ferrero für seine süßen Tafeln. Dabei bleibt die Hauptzutat natürlich Zucker.

Platz 6

Alpia

Auch die rosa Schokomarke kommt aus dem Hause Stollwerck und soll vor allem preisbewusste Kunden ansprechen.

Platz 5

Merci

Das schokoladige Dankeschön in Form kleiner Schokoriegel aus dem Hause Storck ist in Deutschland weiterhin gefragt. Inzwischen wird es in 70 Ländern weltweit vertrieben.

Platz 4

Yogurette

„Jung, Schwung, Stimmung“. Die Schokoriegel mit Erdbeer-Joghurt-Geschmack haben mittlerweile viele saisonabhängige Ableger.

Platz 3

Lindt

Der internationale Schokokonzern aus der Schweiz genießt auch in Deutschland einen guten Ruf - von Schokohasen bis Pralines.

Platz 2

Ritter Sport

Zuletzt machte der Mittelständler aus Waldenbuch durch einen Streit mit der Stiftung Warentest von sich reden. Der Beliebtheit tut das keinen Abbruch.

Platz 1

Milka

Der lila Riese dominiert die deutsche Schokobranche. Mittlerweile wird die Marke auch auf etlichen anderen Produkten vermarktet.

In Köln befinden sich bisher noch Abteilungen wie Entwicklung, Vertrieb und Einkauf. Mit Stollwerck verliert die Stadt mit dem Dom eines seiner ältesten Unternehmen. Vor 175 Jahren begann das Unternehmen dort mit seiner Hustenbonbonproduktion, erst später kam Schokolade hinzu.


Von

lih

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