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14.01.2008

09:42 Uhr

Schraubenhändler

Würth beginnt das Jahr mit Einkaufstour

Der weltgrößte Schraubenhändler Würth hat zu Jahresbeginn zwei Unternehmen mit insgesamt 130 Mill. Euro Jahresumsatz gekauft. Im vergangenen Jahr steigerte Würth seinen Umsatz um 9,5 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro - damit lag der Schraubenhersteller knapp unter seinem Dauerziel eines jährlichen zweistelligen Wachstums.

mwb STUTTGART. Dabei handelt es sich um das dänische Handelsunternehmen Arvid Nilsson und das amerikanische Handelsunternehmen Marine Fasteners. Beiratschefin Bettina Würth hatte kürzlich im Gespräch mit dem Handelsblatt betont, dass Würth jederzeit Zukäufe stemmen könne. Angebote gebe es viele, sie müssten nur ins Konzept passen. Generelles Ziel sei es, ein Viertel des Wachstums aus Zukäufen zu generieren.

Arvid Nilsson mit Sitz in Hvidovre, und Niederlassungen in Norwegen, Schweden und China setzte im vergangenen Jahr rund 110 Mill. Euro um. Die in Sanford, im US-Bundesstaat Florida, ansässige Marine Fasteners verfügt über weitere Standorte in Indiana, Missouri und Wisconsin und ist mit 30 Mill. Dollar Umsatz bei Edelstahl-Befestigungsmaterial insbesondere für Schifffahrt und Bootsbau Marktführer in den USA.

Würth steigerte im vergangenen Jahr den Umsatz um 9,5 Prozent auf 8,5 Mrd. Euro zu und lag damit knapp unter dem Dauerziel eines jährlichen zweistelligen Wachstums. Zur Gruppe gehören insgesamt 400 Gesellschaften in 86 Ländern. Der Auslandsumsatz lag zuletzt bei 5,1 Mrd. Euro. Beim Betriebsergebnis erwartet Würth eine Anstieg um 13 Prozent auf 570 bis 580 Mill. Euro.

Das Kerngeschäft macht der globale Handel mit Befestigungs- und Montagematerial wie Schraubenzubehör, Dübeln, chemisch-technischen Produkten, Möbel- und Baubeschläge, Werkzeuge, Maschinen, Bevorratungs- und Entnahmesystemen aus. Die Zahl der Mitarbeiter stieg weltweit um 8 800 auf 64 000 Beschäftigte. Die Hälfte davon entfiel auf den übernommenen amerikanischen Hersteller von Telekom -Transformatoren Midcom.

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