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21.04.2015

15:31 Uhr

Sektkellerei

Rotkäppchen-Mumm wächst mit Fruchtsekt

Rotkäppchen-Mumm baut seine führende Position auf dem deutschen Sektmarkt weiter aus: Nach einem Rückgang im Jahr 2013 legte der Konzern im Folgejahr bei Absatz und Umsatz zu. Sorgen machen die Rohstoffpreise.

Wie andere in der Branche setzt auch Rotkäppchen-Mumm zunehmend auf Weinmischgetränke und brachte mehrere Frucht-Varianten auf den Markt. dpa

Riesling-Sekt der Marke Rotkäppchen

Wie andere in der Branche setzt auch Rotkäppchen-Mumm zunehmend auf Weinmischgetränke und brachte mehrere Frucht-Varianten auf den Markt.

LeipzigDer Getränkekonzern Rotkäppchen-Mumm hat im Jahr 2014 bei Absatz und Umsatz zugelegt und seine führende Position auf dem deutschen Sektmarkt weiter ausgebaut. Nach einem Rückgang im Jahr 2013 stieg der Absatz um 5 Prozent auf 246,5 Millionen Flaschen Sekt, Wein und Spirituosen, wie Vorstandschef Christof Queisser am Dienstag in Leipzig mitteilte. Mit 897,2 Millionen Euro wuchs der Umsatz auch dank Preiserhöhungen beim Sekt um 9 Prozent. Rotkäppchen-Mumm mit Hauptsitz im sachsen-anhaltischen Freyburg hat Produktionsstandorte in Hessen, Baden-Württemberg und Thüringen.

„Wir sind gut aufgestellt, um unsere Führungsposition weiter auszubauen“, sagte Queisser. Allerdings belasteten hohe Rohstoffpreise die Branche. Jetzt müsse sich zeigen, ob der Erfolg bei den Innovationen im Jahr zwei nach der Markteinführung anhalte. „2014 haben wir den Markt überrascht.“

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Wie andere in der Branche setzt auch Rotkäppchen-Mumm zunehmend auf Weinmischgetränke und brachte mehrere Frucht-Varianten auf den Markt. Der Marktanteil am deutschen Sektmarkt erreichte 2014 knapp 53 Prozent. Hauptwettbewerber sind Henkell und Schloss Wackerbarth. Der Pro-Kopf-Verbrauch bei Sekt liegt laut Queissser bei 4 Litern im Jahr; bei Wein sind es 20,2, bei Spirituosen 5,4 Liter.

Von

dpa

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