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23.01.2012

14:27 Uhr

Selbstverteidigung

Groupon-Gründer findet Unternehmen nachhaltig

Groupon-Gründer Mason hat Zweifel an der Nachhaltigkeit seines Konzerns zurückgewiesen. Drei Jahre nach der Gründung beschäftige Groupon 10.000 Menschen in 47 Ländern, verteidigte sich der Chef des Schnäppchenportals.

Groupon-CEO Andrew Mason hegt keine Zweifel an seiner Strategie. Reuters

Groupon-CEO Andrew Mason hegt keine Zweifel an seiner Strategie.

MünchenDer Chef und Gründer des amerikanischen Internet-Schnäppchenportals Groupon, Andrew Mason, hat Zweifel an der Strategie des Unternehmens und der Nachhaltigkeit seines Geschäftsmodells zurückgewiesen. Drei Jahre nach seiner Gründung beschäftige Groupon 10.000 Menschen in 47 Ländern. Die Zahl der Kunden, die vor Ort in Läden oder Restaurants mit Groupon auf Schnäppchenjagd gehen, sei in nur einem Jahr von 21 auf 150 Millionen gewachsen. „Wir sind keine perfekte Firma, aber wir lernen und verbessern uns ständig“, sagte Mason am Montag auf der Internet-Konferenz DLD (Digital, Life, Design) in München.

Er kündigte zugleich mehrere Verbesserungen des Service an. In den USA werde ein Belohnungssystem getestet, mit dem ein Händler einen Groupon-Stammkunden für regelmäßige Einkäufe honorieren könne. Außerdem arbeite Groupon an einem Analysewerkzeug, das es Händler erlaube, Rabatt-Kampagnen detailliert auszuwerten und zu verbessern. „Das Weiterbilden und Trainieren der lokalen Handelspartner ist uns besonders wichtig“, betonte Mason.

Groupon war im November 2011 an die Börse gegangen und hatte 700 Millionen Dollar eingesammelt. Kritiker des Unternehmens verweisen auf die hohen Kosten für den Aufbau eines internationalen Außendienstes sowie die Tatsache, dass einige der ursprünglichen Investoren noch vor dem Börsengang einen Teil ihres Investments aus der Firma entnommen hatten. Anfang des Jahres hatte die Deutsche Telekom als erstes Telekommunikationsunternehmen weltweit eine Kooperation mit Groupon angekündigt. Beide Unternehmen wollen in den kommenden Monaten verschiedene mobile Dienste auf den Markt bringen.

Von

dpa

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