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13.07.2015

19:42 Uhr

Shopping im Netz

Ausländische Online-Händler mischen deutschen Markt auf

Beim Online-Handel verlieren Grenzen an Bedeutung. Das ist gut für die Kunden, die mit zusätzlichen Schnäppchen rechnen können. Doch für viele deutsche Händler könnte die Konkurrenz aus dem Ausland zur Bedrohung werden.

„Im Jahr 2018 werden in Europa voraussichtlich schon über 20 Prozent des Umsatzes auf grenzüberschreitende Einkäufe entfallen“. obs

Online-Shopping

„Im Jahr 2018 werden in Europa voraussichtlich schon über 20 Prozent des Umsatzes auf grenzüberschreitende Einkäufe entfallen“.

DüsseldorfEgal ob trendige Mode aus London oder Sonderangebote der Pariser Kaufhauskette Galeries Lafayette: Wer ein ganz klein wenig abenteuerlustig ist, kann heute im Ausland shoppen, ohne das eigene Heim zu verlassen. Denn der Online-Händler in Großbritannien, Frankreich oder den USA ist - wie die deutschen Händler - nur einen Mausklick entfernt.

Experten erwarten, dass der grenzüberschreitende Shopping-Bummel in den nächsten Jahren deutlich beliebter werden wird. Denn der Verbraucher kann dadurch nicht nur mit mehr Auswahl, sondern auch mit zusätzlichen Schnäppchen rechnen.

„Im Jahr 2018 werden in Europa voraussichtlich schon über 20 Prozent des Online-Umsatzes auf grenzüberschreitende Einkäufe entfallen“, glaubt der E-Commerce-Experte Gerrit Heinemann von der Hochschule Niederrhein. Für den Verbraucher werde das vor allem Vorteile haben. „Die zusätzliche Konkurrenz aus dem Ausland wird ihm nicht nur eine größere Auswahl bieten, sondern sicher auch die Möglichkeit, das eine oder andere Schnäppchen zu machen.“

Wie man Schnäppchen im Internet findet

Sparmöglichkeiten miteinander kombinieren

Wer Sparangebote, Cash-Back und Gutscheine clever miteinander kombiniert, kann einen hohen Spareffekt erzielen. Wer viel online einkauft, sollte sich überlegen, ein Paypal-Konto oder eine Kreditkarte zuzulegen. Auch darüber lassen sich zusätzliche Bonus-Punkte sammeln.

Gutscheine nutzen

Außer den großen Handelsplattformen bieten Tipps für Schnäppchen insbesondere die spezialisierten Seiten. Gutscheine und Rabattangebote findet man unter anderem auf:

www.sparwelt.de

www.mydealz.de

www.mein-deal.com

www.urlaubspiraten.de

www.preisjaeger.de

www.groupon.de

www.schnaeppchenfuchs.com

www.dealdoktor.de

www.firefind.de

www.sparblog.com

www.deals.de

www.qipu.de

www.cuponation.de

www.sparheld.de

Den Preisverfall für sich nutzen

Geduld zahlt sich aus. Elektro-Artikel wie Smartphones und Tablets kosten schon wenige Wochen nach ihrer Neuerscheinung deutlich weniger.

Antizyklisch einkaufen

Ein Wintermantel im Sommer? Eine Badehose oder ein Bikini im Winter? Warum nicht. Kaufen Sie antizyklisch, also entgegen der laufenden Saison. Wer nicht unbedingt, die aktuellsten modischen Trends braucht, kann damit viel sparen.

Laufende Verträge kündigen

Ob Handy oder Strom- und Gasanbieter – manchmal kann es sich lohnen, laufende Verträge zu kündigen, um zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Der Grund: Konkurrenten ködern Neukunden zuweilen mit Sonderkonditionen und Prämien.

Die EU-Kommission ist bereits dabei, die noch bestehenden Hindernisse für den Einkauf jenseits der Grenze zu beseitigen. Und auch das vom europäische E-Commerce-Dachverband Emota vor wenigen Tagen unter dem Namen „European Trustmark“ präsentierte neue europäische Gütesiegel für Onlineshops dürfte dem grenzüberschreitenden Handel zusätzliche Impulse geben.

Denn Vertrauen spielt eine Schlüsselrolle, wenn es ums Einkaufen jenseits der Grenzen geht. „Als Verbraucher hat man bei einer Bestellung im Ausland manchmal ein komisches Gefühl“, weiß Lars Hofacker vom Kölner Handelsforschungsinstitut EHI, das bei der Vergabe des neuen Gütesiegels mitwirkt. „Aber wenn es den Unternehmen gelingt, diese Ängste etwa mit einem Garantiesiegel zu zerstreuen, eine schnelle Lieferung und ein funktionierendes Retouren-Management hinzubekommen, könnte sich das rasch ändern.“

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