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13.11.2014

19:09 Uhr

Shoppingcenter-Investor

Deutsche Euroshop steigert Gewinn

Der Hamburger Shoppingcenter-Investor Deutsche Euroshop hat seinen Betriebsgewinn gesteigert. Das Unternehmen bestätigte zudem seine Prognose. Grund für den Anstieg ist ein Kauf in Dresden.

Kunden strömen in der Altmarktgalerie in Dresden über die Rolltreppen. dpa

Kunden strömen in der Altmarktgalerie in Dresden über die Rolltreppen.

FrankfurtDer Kauf der Dresdner Altmarktgalerie erweist sich für den Shoppingcenter-Investor Deutsche Euroshop weiter als Glücksgriff. Der Betriebsgewinn (Ebit) kletterte in den ersten neun Monaten um zehn Prozent auf 132 Millionen Euro. Der Hamburger Shoppingcenter-Investor teilte mit, er sehe seine Gesamtjahresprognose durch das Ergebnis der ersten neun Monate 2014 bestätigt. Im Frankfurter Späthandel notierte die MDax-Aktie mit 35,16 Euro um 0,4 Prozent über ihrem Xetra-Schluss vom selben Tag.

Der für die Branche und die Dividende maßgebliche Gewinn aus dem reinen Vermietgeschäft (FFO) lag bei 1,63 Euro je Aktie, auch dies ein Plus von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um acht Prozent auf 149,7 Millionen Euro, der um den Verkauf eines Objekts in Breslau bereinigte Überschuss wuchs um 14 Prozent.

Das sind Deutschlands Immobilienriesen

Platz 6: GAG

Die GAG Immobilien AG bewirtschaftet rund 42.000 Wohnungen. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben der größte Vermieter in Köln. Die GAG verwalte damit 2,8 Millionen Quadratmeter Wohnfläche.

Platz 5: GSW

Die GSW Immobilien kommt auf 60.000 Wohnungen. Das Unternehmen ist börsennotiert und wurde im Jahr 1924 gegründet. Schwerpunkt der Arbeit ist Berlin, die GSW ist dort nach eigenen Angaben „ein führendes privates Wohnimmobilienunternehmen“.

Platz 4: TAG

Die TAG Immobilien AG kommt auf Platz vier der deutschen Wohnungsriesen. Das Unternehmen verwaltet 68.781 Wohnungen. Hauptstandorte sind nach eigenen Angaben die Großräume Hamburg und Berlin, die Region Salzgitter, Thüringen/Sachsen sowie Nordrhein-Westfalen. Sitz der TAG ist Hamburg.

Platz 3: Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen mit Sitz in Berlin bewirtschaftete im April 2013 insgesamt 82.500 Wohnungen. Aktuell gibt das börsennotierte Unternehmen die Zahl der Wohnimmobilien mit rund 89.500 an. Schwerpunkt ist der Großraum Berlin sowie das Rhein-Main-Gebiet, Rheinland, Hannover, Braunschweig, Magdeburg.

Platz 2: Gagfah

Die Gagfah Gruppe mit Sitz in Essen ist die Nummer zwei der Wohnimmobilien-Unternehmen in Deutschland. Im April bewirtschaftete das Unternehmen 145.000 eigene Mietwohnungen und 13.000 für Dritte verwaltete Wohnungen. Aktuell gibt das Unternehmen sogar 35.000 für Dritte verwaltete Wohnungen an.

Platz 1: Deutsche Annington

Die Deutsche Annington erregte mit dem Börsengang im Juli 2013 zuletzt großes Aufsehen. Das Bochumer Immobilienunternehmen bewirtschaftet 210.000 Wohnungen - davon 180.000 eigene. Die Deutsche Annington stieg im Jahr 2005 auf, als sie die Viterra AG mit 138.000 Wohnungen von Eon erwarb.

Den Gewinnanstieg führte der Vorstand erneut vor allem auf die Vollkonsolidierung der Altmarktgalerie zurück. Das Hamburger Unternehmen hatte im Mai vergangenen Jahres den Anteil an dem Einkaufszentrum in Dresden auf 100 Prozent aufgestockt und kann sich die Einnahmen seitdem beim Betriebsgewinn zurechnen. Vorher lag die Beteiligung bei 67 Prozent.

Für 2014 rechnet der Konzern nach wie vor mit einem Umsatz von 198 bis 201 Millionen Euro sowie mit einem FFO je Aktie zwischen 2,14 und 2,18 Euro.

Von

rtr

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