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03.07.2014

15:29 Uhr

Sicherheitskontrollen

USA schrecken Fluggäste vor Sommerferien auf

VonTobias Döring

Am Montag beginnen im ersten Bundesland die Sommerferien. Ausgerechnet zur Hauptreisezeit drängen die USA auf verschärfte Sicherheitskontrollen an Flughäfen. Was das für Fluggäste bedeuten könnte.

Vorführung eines Körperscanners in Frankfurt 2012: Die USA wollen erhöhte Sicherheitsmaßnahmen auf ausländischen Flughäfen ergreifen. dpa

Vorführung eines Körperscanners in Frankfurt 2012: Die USA wollen erhöhte Sicherheitsmaßnahmen auf ausländischen Flughäfen ergreifen.

DüsseldorfWer in die USA fliegt, kann nicht mal ebenso abheben. Bis 72 Stunden vor dem Abflug muss er sich die Reise vom US-Heimatschutz im Online-Verfahren Esta genehmigen lassen. Vor dem Gang in den Flieger wartet meist eine zusätzliche, zweite Sicherheitskontrolle. An den Flughäfen in Hamburg, München und Düsseldorf kann sich der Passagier dabei zwischen Abtasten oder dem Körperscanner entscheiden.

Bei der Einreise wird es auch nicht angenehmer. Es warten teilweise unangenehme Fragen zum Grund des Aufenthalts auf den Fluggast, Fingerabdrücke werden genommen und die Iris fotografiert. Wird das in Zukunft noch schlimmer?

Kurz vor den Sommerferien überraschen die USA mit der Ankündigung von neuen Sicherheitskontrollen an Flughäfen. Bei Direktflügen in die Vereinigten Staaten sollen in den kommenden Tagen „erhöhte Sicherheitsmaßnahmen“ ergriffen werden, kündigte US-Heimatschutzminister Jeh Johnson am Mittwochabend an. Es soll unter anderem zusätzliche Überprüfungen von Schuhen, Handgepäck und elektrischen Geräten geben, heißt es von US-Regierungsvertretern. Doch was das konkret für die Flughäfen in Deutschland und die Airlines bedeutet, bleibt vorerst unklar.

„Über eine Verschärfung der Sicherheitskontrollen ist uns derzeit noch nichts bekannt“, sagt ein Sprecher des Düsseldorfer Flughafens. Von dem Airport heben wöchentlich mehr als 50 Maschinen in die USA ab, Lufthansa und Air Berlin fliegen beispielsweise direkt nach New York, die US-Airline Delta nach Atlanta. Schon jetzt empfehlen Flughäfen und Airlines aufgrund der verschärften Sicherheitsvorgaben bei US-Reisen eine verfrühte Anreise.

Drei Stunden vorher solle der Fluggast am besten schon im Terminal sein, heißt es beispielsweise in München. So aufwendige Sicherheitsprozeduren gebe es sonst nur bei Flügen nach Israel. Was dem Umsatz der Einzelhändler in den Terminals gut tut, ist oft ein Ärgernis für die Passagiere. Der lange Vorlauf geht auf Kosten der Qualität der Reise.

Kommentare (2)

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Herr Helmut Metz

03.07.2014, 17:32 Uhr

WETTEN DASS... sich schon in Bälde die Fluggäste selbstverständlich gerne und ohne Murren, weil es ja ihrer Sicherheit dient - und bleiben wir bei dem medizinisch korrekten Terminus, damit es hier nicht allzu unappetitlich wird - DIGITAL REKTAL untersuchen lassen werden. Der technisch mit der Zeit gehende Selbstmordättentäter trägt heutzutage den Sprengsatz nämlich nicht mehr am sondern im Körper:
http://derstandard.at/1254310738347/Paris-warnt-vor-Zaepfchen-Terroristen
Wortwörtlich also eine Ar...Bombe.
Wie sagte bereits der Gründervater der USA Benjamin Franklin so zutreffend: "Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren."

Herr Un Gehorsam

03.07.2014, 17:42 Uhr

Na klar, es wird mal wieder das Bedrohungsscenario erneuert und verschärft. Damit die Menschen sich weiter ängstigen und sich besser kontrollieren lassen.

Die Gründervaterzitate sind seit dem "Patriotact" aktueller als je zuvor.
Thomas Paine (Founding Fathers Mastermind) über Patrioten: "The duty of a patriot is to protect the people from its gouvernment"

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