Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

22.02.2013

11:32 Uhr

Signalwirkung

Containergeschäft bei Maersk erholt sich

Es ist ein Frühindikator für das Anziehen der Weltwirtschaft: Der dänische Schifffahrtskonzern verzeichnet mit dem Containergeschäft einen deutlichen Gewinn. Für 2013 werden vier bis fünf Prozent Wachstum anvisiert.

Der Gesamtkonzern A.P Moeller-Maersk rechnet mit geringeren Gewinnen. AFP

Der Gesamtkonzern A.P Moeller-Maersk rechnet mit geringeren Gewinnen.

KopenhagenHöhere Frachtraten und mehr Transportaufträge haben beim dänischen Konzern A.P. Moeller-Maersk mit seiner Containerflotte zu einem Gewinnsprung geführt. Der Überschuss stieg 2012 um 29 Prozent auf 23 Milliarden Kronen (3,1 Mrd Euro), wie das unter anderem auch bei der Öl- und Gasförderung aktive Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent auf 342,1 Milliarden Kronen. Maersk Line betreibt die größte Containerflotte der Welt mit 592 Schiffen Ende vergangenen Jahres.

Der Gesamtumsatz des größten dänischen Industrieunternehmens stieg um sechs Prozent auf 342,1 Milliarden Kronen. Die im Krisengefolge kräftig gesunkenen Frachtraten seien gegenüber 2011 um 1,9 Prozent gestiegen, hieß es in Kopenhagen.

Allerdings habe sich in der zweiten Jahreshälfte wegen geringerer Importe aus Asien nach Europa erneut ein Preisdruck aufgebaut. Konzernchef Nils S. Andersen nannte den Verlauf „zufriedenstellend“. 2013 rechnen die Dänen mit leicht geringeren Erträgen.

Im vergangenen April war der legendäre Reeder und Unternehmenseigner Mærsk Mc-Kinney Møller im Alter von 88 Jahren gestorben. Er hatte den Konzern seit 1965 geführt. Seine Tochter Ane Mærsk Mc-Kinney Uggla schrieb im Vorwort zur Jahresbilanz: „Die letzten Worte von Herrn Møller an den Aufsichtsrat und das Management nach dem Dinner lauteten "Gute Nacht und Auf Wiedersehen - und Danke".“

Von

dpa

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Reeder

22.02.2013, 13:20 Uhr

Herr Moller verstarb übrigens als 98-jähriger und nicht mit 88 Jahren wie im BEricht geschrieben. Die Containersparte mit Maersk Line hat einen Gewinn von USD 461 Mio erwirtschaftet. Das ist wichtig, sobald mit Hapag-Lloyd etv verglichen wird.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×