Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

16.10.2014

16:07 Uhr

Smirnoff-Hersteller

Bei Diageo schrumpft der Umsatz

Der Umsatz des weltgrößten Spirituosenkonzern Diageo ging im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres erneut zurück. Vor allem in China hat das Unternehmen Probleme, aber auch Amerikaner greifen weniger zu Wodka.

Produkte des Spirituosenkonzerns Diageo wie „Smirnoff Ice“ sind weniger gefragt. Reuters

Produkte des Spirituosenkonzerns Diageo wie „Smirnoff Ice“ sind weniger gefragt.

LondonBeim weltgrößten Spirituosenkonzern Diageo (Smirnoff, Johnnie Walker, Baileys) geht es weiter abwärts. Auch im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres ging der um Zukäufe und Währungsschwankungen bereinigte Umsatz um 1,5 Prozent zurück, wie der Konzern am Donnerstag in London mitteilte.

Amerikaner greifen weniger zu Wodka und in Kenia belastet eine höhere Biersteuer. Besonders stark ist der Abwärtstrend aber in China. Um der Korruption Einhalt zu gebieten, verbot die dortige Regierung ihren Beamten, Geschenke anzunehmen. Zu den gängigsten Präsenten gehörten bis dahin Spirituosen wie der Getreideschnaps Baijiu oder teurer Cognac. Das drückt seit dem vergangenen Jahr auf die Umsätze – im ersten Quartal ging es in Asien um weitere 7,4 Prozent nach unten.

Dennoch sehen Diageo und Remy Cointreau nach Problemen in China wieder Licht am Ende des Tunnels: Obwohl beide im gerade zu Ende gegangenen Quartal Rückgänge verkraften mussten, erwarten die Konzerne nach Angaben vom Donnerstag in ihren laufenden Geschäftsjahren steigende Umsätze.

Beim französischen Konzern Remy Cointreau fiel der Rückgang im abgelaufenen Quartal mit einem Minus von 5,5 Prozent schon weniger hoch aus als mit 5,7 Prozent in den drei Monaten zuvor.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×