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07.06.2011

19:50 Uhr

Sonderdividende

Deutsche Börse und NYSE belohnen Aktionäre

Die Deutsche Börse und der New Yorker Handelsplatz NYSE Euronext versüßen ihren Aktionären den Zusammenschluss mit einer Sonderdividende. Zugleich verleibt sich die weltgrößte Börse die Terminbörse Eurex komplett ein.

Aktionäre von Deutscher Börse und NYSE sollen eine einmalige Ausschüttung von zwei Euro je Aktie erhalten. Quelle: Reuters

Aktionäre von Deutscher Börse und NYSE sollen eine einmalige Ausschüttung von zwei Euro je Aktie erhalten.

Frankfurt Die Anteilseigner der fusionierten Gesellschaft sollen eine einmalige Ausschüttung von zwei Euro je Aktie erhalten, wie beide Unternehmen am Dienstagabend mitteilten. Der Schweizer Börsenbetreiber Six, der das Gemeinschaftsunternehmen Eurex bisher zusammen mit den Frankfurtern betrieben hatte, tritt seine Anteile für 590 Millionen Euro an die Deutsche Börse ab. Die Hälfte des Kaufpreises wird in bar bezahlt, der Rest in Aktien des fusionierten Handelsplatzes, der aus der Fusion der Deutschen Börse mit der New Yorker Wall Street entsteht. Die Deutsche Börse erwartet, dass sich die Eurex-Komplettübernahme ab dem kommenden Jahr auch positiv auf ihren Gewinn auswirkt.

So hätten die Frankfurter im ersten Quartal 2011 unter dem Strich 15 Millionen Euro mehr verdient, wenn die Eurex schon komplett zum Konzern gehört hätte. Die Aufsichtsgremien von Deutscher Börse und NYSE sollen dem Vorhaben am 16. Juni zustimmen. Vollzogen werden soll die Übernahme erst nach dem Zusammenschluss der Frankfurter mit der NYSE, die für Ende 2011 geplant ist.

Nach dem Vollzug der Mega-Fusion soll auch die Sonderdividende fließen. Weil der Zusammenschluss auf Basis der Deutsche-Börse-Aktien angelegt wurde, können die Anteilseigner der Deutschen Börse mit zwei Euro für jeden ihrer Anteilsscheine rechnen. Für jede NYSE-Aktie fließen umgerechnet 94 Eurocent oder 1,37 US-Dollar.

Durch den Zusammenschluss der Frankfurter mit der berühmten New Yorker Wall Street entsteht die weltgrößte Börse mit Standorten in New York, Frankfurt und anderen europäischen Städten. Bis zum Ende des Jahres soll die Fusion über die Bühne gehen.

Von

dpa

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