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26.10.2012

12:12 Uhr

Sparprogramm

Lufthansa will 1100 Jobs ins Ausland verlagern

Die Lufthansa muss sparen: Rund 1100 Verwaltungsstellen sollen demnächst in ausländische Service-Center auslagert werden. Davon sind auch rund 700 Jobs in Deutschland betroffen.

Die Lufthansa will 1100 Mitarbeiter in ausländische Service-Center versetzen. dpa

Die Lufthansa will 1100 Mitarbeiter in ausländische Service-Center versetzen.

Frankfurt/MainDie Pläne der Lufthansa für einen weitgehenden Stellenabbau in der Verwaltung werden konkret. Geplant sei, etwa 1100 Jobs an Standorten im Ausland zu bündeln, erklärte Lufthansa-Personalvorstand Stefan Lauer am Freitag in der Mitarbeiterzeitung „Lufthanseat“. Die Arbeitsplätze sollten in Dienstleistungszentren – sogenannten „Global Business Services“ – untergebracht werden, die das Unternehmen derzeit schon in Krakau, Bangkok und Mexiko betreibe.

Ein Konzernsprecher betonte, dass Kündigungen nicht ausgeschlossen werden könnten. Dazu sollte es jedoch nur kommen, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft seien. Genaueres werde voraussichtlich im Januar publik gemacht.

Im Mai hatte der Konzern bereits angekündigt, in den nächsten Jahren allein in Deutschland 2500 Verwaltungsjobs einsparen zu wollen – weltweit werden 3500 der knapp 17.000 Stellen in dem Bereich wegfallen. Doppelfunktionen sollen zusammengelegt und Arbeiten ohne Mehrwert für den Kunden gestrichen werden. Die Einsparungen beim Personal sind ein Grundpfeiler des Riesen-Sparplans, mit dessen Hilfe die Airline ihr Ergebnis um 1,5 Milliarden Euro steigern will. Deutschlands größte Fluglinie zählt rund um den Globus 120.000 Mitarbeiter.

Von

rtr

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