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22.06.2012

12:26 Uhr

Sparprogramm

Telekom will Vollzeitstellen streichen

Die Deutsche Telekom setzt in ihrer Bonner Konzernzentrale den Rotstift an. Laut einem Medienbericht sollen bis 2015 knapp 1.300 Arbeitsplätze wegfallen. Sogar eine ganze Management-Ebene wird gestrichen.

In der Bonner Konzernzentrale sollen zum Jahresende bis zu 800 Stellen wegfallen. Reuters

In der Bonner Konzernzentrale sollen zum Jahresende bis zu 800 Stellen wegfallen.

HamburgDie Deutsche Telekom will einem Bericht zufolge bis 2015 gut ein Drittel der Vollzeitstellen in ihrer Bonner Konzernzentrale abbauen. Insgesamt sollten 1.300 der 3.500 Jobs wegfallen, 800 davon schon bis Ende des Jahres, meldet die „Financial Times Deutschland“ unter Berufung auf interne Unterlagen. Der Stellenabbau sei Teil eines seit einem Jahr angekündigten Sparprogramms, hieß es weiter.

Zudem soll dem Bericht zufolge im Zuge einer neuen dreigliedrigen Struktur in Bonn eine komplette Managementebene wegfallen. Mit dem Umbau will der ehemalige Konzern auf das schwache Wachstum im Kerngeschäft mit Telefon- und Internetangeboten reagieren und Kosten einsparen. „Unter anderem soll die Zahl der Abstimmungsschleifen reduziert werden“, sagte ein Telekom-Sprecher der Zeitung. Es handle sich aber nicht allein um Kürzungen, sondern auch um einen Stellenumbau und interne Versetzungen, über die die Sozialpartner nun verhandelten.

Die verbleibenden Mitarbeiter sollen dem Bericht zufolge in drei neue Einheiten aufgestellt werden: die sogenannte „neue Zentrale“ mit etwa 1000 Stellen sowie eine Serviceeinheit mit rund 1.200 Mitarbeitern. Die dritte Gruppe bilden Angestellte der Personal- und Finanzressorts.

Zuletzt hatte der Telekom-Vorstand bei der Bilanzvorlage darauf hingewiesen, dass zwar kein neues Sparprogramm aufgelegt werde, die Suche nach Einsparmöglichkeiten aber eine Daueraufgabe sei. Denn im Kerngeschäft schrumpfen seit Jahren die Umsätze. Der harte Wettbewerb und die Regulierung machen dem Unternehmen zusätzlich zu schaffen.

Gleichzeitig benötigt der Aufbau neuer Geschäftsbereiche Zeit. Bis 2015 peilt der Konzern in mehreren Innovationsfeldern wie dem mobilen Internet ein Umsatzvolumen von 29 Milliarden Euro an, rund 10 Milliarden Euro mehr als 2009.

Kommentare (1)

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27.06.2012, 23:42 Uhr

All Net Flat + SMS Flat + Surfe Flat bei Telekom 90 Euro
Bei O2 40 Euro.

Kein Wunder, dass der Umsatz einbricht. Das Telekom Netz ist besser, keine Frage, ab sooo viel besser auch nicht.

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