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09.02.2012

12:55 Uhr

Spirituosen

Schwellenländer spülen Geld in Diageos Kasse

Dank aussichtsreicher Märkte in Lateinamerika oder Asien könnte der Diageo auch ein schwaches Jahr verkraften. Besonders Europa macht dem Spirituosenhersteller Sorgen.

Diageo füllt Smirnoff-Wodka und Johnnie-Walker-Whisky ab. Reuters

Diageo füllt Smirnoff-Wodka und Johnnie-Walker-Whisky ab.

LondonDie trinkfreudige Kundschaft in Schwellenländern sorgt für gute Laune beim weltgrößten Spirituosenhersteller Diageo, dem Hersteller von Smirnoff-Wodka und Johnnie-Walker-Whisky. Kräftige Verkäufe in Lateinamerika, Afrika und Asien brachten im ersten Geschäftshalbjahr ein Umsatzplus von sieben Prozent.

Erleichtert zeigte sich der britische Konzern am Donnerstag über das Europageschäft, wo sich die Erlöse stabilisiert hätten. Doch immer noch klaffe eine tiefe Kluft zwischen den wachstumsstarken Märkten in Deutschland, Russland sowie Osteuropa und nachfrageschwachen Krisenländern wie Spanien, Griechenland und Irland. Für Nordamerika stellte das Management eine leichte Erholung fest.

Trotz weltweit ungewisser Konjunkturaussichten gab sich Diageo-Chef Paul Walsh verhalten zuversichtlich. „Wir sind vorsichtig, was die Konsum- und Wirtschaftsentwicklung 2012 angeht, aber dank dieser Halbjahresergebnisse sind wir in einer guten Ausgangslage“, erklärte er und bekräftigte die mittelfristigen Finanzziele.

Den bereinigten Gewinn je Aktie steigerte der Konzern, aus dessen Haus auch das Guinness-Bier kommt, in den Monaten Juli bis Dezember um 16 Prozent und damit stärker als von Analysten erwartet. Der Erzrivale und Branchenzweite Pernod Ricard will seine Resultate am kommenden Donnerstag vorlegen.

Diageo macht mittlerweile fast 40 Prozent seiner Umsätze in den Schwellenländern. Bis 2015 soll der Anteil bei 50 Prozent liegen.

Von

rtr

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