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02.01.2013

14:00 Uhr

„Squeeze-out“ möglich

Investor festigt Griff um Douglas

„Come in and find out“ – dieser Slogan könnte bald auch für die Börsenhistorie von Douglas gelten. Der Finanzinvestor Advent hat seine Anteile auf über 95 Prozent aufgestockt – damit ist ein „Squeeze-out“ möglich.

Fest in Investorenhand: Verschwindet Douglas bald von der Börse? dpa

Fest in Investorenhand: Verschwindet Douglas bald von der Börse?

DüsseldorfDer Handelskonzern Douglas könnte bald von der Börse verschwinden. Der Finanzinvestor Advent hat seinen Douglas-Anteil auf 96,11 Prozent erhöht, wie Advent am Mittwoch nach dem Ablauf der weiteren Annahmefrist seines Übernahmeangebots mitteilte. Die Schwelle von 95 Prozent der Douglas-Anteile ist damit deutlich übersprungen – sie macht einen „Squeeze-out“ möglich, ein Hinausdrücken der Minderheitsaktionäre.

Darüber ist aber noch nicht entschieden. Advent werde nun gemeinsam mit der Douglas-Gründerfamilie Kreke die Optionen prüfen und die weitere Entwicklung der Gruppe vorantreiben, ließ Advent-Geschäftsführer Ranjan Sen wissen. Zunächst einmal räumt der Investor den verbliebenen Douglas-Aktionären eine weitere Frist bis zum 20. März ein, um ihre Anteile für 38 Euro je Aktie zu verkaufen.

Advent hatte angekündigt, die Douglas-Parfümeriekette ausbauen zu wollen. Auch die Christ-Schmuckgeschäfte sollen expandieren. Zugleich muss der Finanzinvestor zusammen mit der Gründerfamilie Kreke die Sanierung der ebenfalls zum Douglas-Konzern gehörenden Buchhandelskette Thalia vorantreiben. Thalia leidet wie andere Buchhändler auch unter der Konkurrenz durch Internet-Händler wie Amazon.

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